07.03.2013 12:02
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ROUNDUP 2: Hannover Rück beglückt Aktionäre nach Rekordjahr mit hoher Dividende

    (Neu: Aktienkurs, mehr Details)

    HANNOVER (dpa-AFX) - Die Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) hat 2012 trotz der anhaltend niedrigen Zinsen und des Hurrikans "Sandy" so viel verdient wie noch nie. Der Überschuss sei um 42 Prozent auf 858,3 Millionen Euro gestiegen, teilte der weltweit drittgrößte Rückversicherer am Donnerstag in Hannover mit. Das ist mehr als von Experten erwartet wurde. Die Aktionäre sollen eine auf 3,00 (Vorjahr: 2,10) Euro erhöhte Dividende erhalten. Die Gewinnbeteiligung enthält einen Bonus von 40 Cent - mit diesem gibt der Konkurrent von Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) und Swiss Re einen Teil des überschüssigen Kapitals an die Aktionäre weiter.

    Am Markt wurden die Dividende und das Ergebnis positiv aufgenommen. Die Hannover Rück habe im operativen Geschäft deutlich besser abgeschnitten als erwartet, sagte ein Händler. Die im MDAX (MDAX) notierte Aktie kletterte am Vormittag um bis zu 2,55 Prozent auf 62,80 Euro. Zuletzt musste das Papier wieder einen Teil der Gewinne abgeben und war noch rund zwei Prozent im Plus. Die Aktie der seit kurzem ebenfalls börsennotierten Hannover-Rück-Mutter Talanx profitierte auch von den Zahlen. Das Papier stieg um rund ein Prozent.

    Die Zahlen dürften dem Papier trotz der jüngsten Kursgewinne einen weiteren Schub geben, auch wenn der Ausblick wie gewohnt konservativ ist, sagte ein Experte. Einige Analysten wie etwa Thorsten Wenzel von der DZ-Bank rechnen nach dem fast 50-prozentigen Anstieg in den vergangenen zwölf Monaten jedoch mit Rückschlägen. Daran ändere auch das überzeugende Zahlenwerk für 2012 nichts, schrieb er in einer Studie. Wenzel empfiehlt das Papier zum Verkauf.

     Für die Rückversicherer lief das Geschäft zuletzt rund. Wegen der hohen Schäden aus Naturkatastrophen im Jahr 2011 konnten die Konzerne bei den Erstversicherern wie der Allianz deutlich höhere Preise für das Übernehmen von Risiken durchsetzen. Bei der Hannover Rück schlug sich das im vergangenen Jahr in einem deutlichen Prämienplus nieder.

    Die Bruttoprämien legten um knapp 14 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro zu. Damit übertraf der Konzern die zuletzt angehobene Prognose und die Erwartungen der Experten. Für 2013 stellt Konzernchef Ulrich Wallin ein weiteres Prämienwachstum von rund fünf Prozent in Aussicht. Beim Gewinn geht er weiter von einer Größenordnung von 800 Millionen Euro aus.

    Von dem Gewinn will die Hannover Rück weiter 35 bis 40 Prozent an die Aktionäre ausschütten. Für 2011 und 2012 hatte diese Quote jeweils 42 Prozent betragen. Einige Experten hatten sogar mit einer noch höheren Dividende gerechnet, da der Versicherer wie einige Konkurrenten auf zu viel Geld sitzt.

    Dank alter, hochverzinster Anleihen konnten sie zuletzt milliardenschwere Bewertungsgewinne verbuchen. Eine Kapitalschwemme auf Zeit - ausgelöst von der Tiefzinspolitik der Notenbanken. Zuletzt hatte die Swiss Re eine hohe Sonderdividende angekündigt und damit für Kursgewinne in der gesamten Branche gesorgt.

    Das Kapitalanlageergebnis kletterte um gut ein Fünftel auf 1,7 Milliarden Euro und war damit eine wichtige Ergebnisstütze bei der Hannover Rück. Zudem trug die geringe Belastung aus Großschäden zum Gewinnsprung bei. Die Aufwendungen für Großschäden halbierten sich auf 478 Millionen Euro - und lagen damit deutlich unter dem veranschlagten Budget von 560 Millionen Euro. Mit 257,5 Millionen Euro sorgte der Hurrikan "Sandy" an der Ostküste der USA für die größte Belastung im vergangenen Jahr./zb/jha/fbr

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18.01.2017Hannover Rueck UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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13.01.2017Hannover Rueck buyHSBC
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09:26 UhrHannover Rueck HoldDeutsche Bank AG
18.01.2017Hannover Rueck HoldJefferies & Company Inc.
16.01.2017Hannover Rueck NeutralCredit Suisse Group
16.01.2017Hannover Rueck NeutralOddo Seydler Bank AG
16.01.2017Hannover Rueck NeutralMacquarie Research
18.01.2017Hannover Rueck UnderweightJP Morgan Chase & Co.
04.01.2017Hannover Rueck UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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