Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyse InsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNews im ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

05.02.2013 15:43

Senden

ROUNDUP 2: KPN kündigt Kapitalerhöhung an - Aktie bricht ein

Koninklijke KPN zu myNews hinzufügen Was ist das?


    (Neu: Kommentare von E-Plus Chef Thorsten Dirks.)

 

    DEN HAAG (dpa-AFX) - Die niederländische Telefongesellschaft KPN (Koninklijke KPN) hat den Markt mit der Ankündigung einer Kapitalerhöhung und einer tief gesenkten Dividende schockiert. An der Amsterdamer Börse brach die Aktie am Nachmittag um 21 Prozent auf 3,24 Euro ein. Wie der ehemalige Monopolist am Dienstag in Den Haag mitteilte, war das Unternehmen im vierten Quartal in die roten Zahlen geraten und will sich nun mit einer Kapitalerhöhung vier Milliarden Euro frischen Geldes beschaffen. Darüber soll eine außerordentliche Hauptversammlung am 19. März befinden.

 

    Unternehmenschef Eelco Blok setzt nun bei der Dividende die Axt an. Für das vergangene Jahr soll keine Schlussdividende gezahlt werden, für 2013 und 2014 will KPN je Aktie 3 Cent ausschütten. "In unseren Mobilfunkmärkten hat sich der Wettbewerb verschärft", sagte Blok laut Mitteilung. Sowohl in den Niederlanden als auch in Belgien und Deutschland sei KPN operativ weniger profitabel.

 

    Im vierten Quartal sank der Umsatz im Vorjahresvergleich von 3,375 auf 3,274 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen schrumpfte von 1,316 auf 1,121 Milliarden Euro. Unterm Strich rutschte KPN nach einem Überschuss in Höhe von 176 Millionen Euro mit minus 160 Millionen Euro in die roten Zahlen. Damit verfehlten die Niederländer die Prognosen der Analysten. Um dem Umsatzrückgang in den Niederlanden entgegenzuwirken, will Blok die Heimatsparte umkrempeln und dort bis Jahresende bis zu 5.000 Stellen abbauen.

 

    KPN, welche teilweise der von Carlos Slim kontrollierten America Movil gehört, hatte im vierten Quartal 1,35 Milliarden Euro in Mobilfunkfrequenzen investiert, um das Netz zu verbessern. Das tun die Niederländer, um Nutzer von Smartphones, welche mobiles Internet in hohem Ausmaß nutzen, auf ihr Netz zu locken. In der Folge senkte die Ratingagentur Fitch die Bonität der Niederländer von "BBB" auf "BBB-".

 

    In Deutschland erwartet KPN für ihre hiesige Tochter E-Plus mit Handy-Telefonaten und mobilem Internet ein Umsatzwachstum bei niedrigerer Gewinnmarge. Hierzulande sank der Mobilfunk-Umsatz im vierten Quartal geringfügig auf 782 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verringerte sich um knapp zehn Prozent auf 329 Millionen Euro, weil der durchschnittliche Umsatz pro Kunde sank. E-Plus hatte im vergangenen Jahr im Preiskampf eine neue Runde eingeläutet. Der Anbieter versucht Kunden mit Günstigpreisen zu locken. Darunter leidet bisher die Profitabilität.

 

    Zudem will E-Plus-Chef Thorsten Dirks Geld in das Netz stecken, um es für die Anforderungen stark steigender Datennutzung fit zu machen. Er setzt auf höhere Bandbreite und Geschwindigkeit. Bis Mitte dieses Jahres sollen sämtliche Basisstationen mit hoher Bandbreite an das Basisnetz angeschlossen werden.

 

    Dirks sieht E-Plus als Anbieter für den Massenmarkt. Daher konzentriert er sich auf Großstädte und deren Umland. Aufgerundet verfüge E-Plus über 16 Prozent Umsatzmarktanteil, sagte er. Die Stärke von E-Plus liege klar bei Vorauszahlern, von denen die KPN-Tochter 35 Prozent halte. Diese Kunden sollen auch das wichtigste Standbein bleiben. Um ein größeres Kuchenstück des lukrativen Datengeschäfts zu bekommen, prescht E-Plus nun auch bei Vertragskunden vor./fn/mne/jha/

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Koninklijke KPN N.V.

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
14.02.14Koninklijke KPN kaufenExane-BNP Paribas SA
02.12.13Koninklijke KPN haltenNomura
23.10.13Koninklijke KPN haltenHSBC
23.10.13Koninklijke KPN haltenNomura
23.10.13Koninklijke KPN kaufenUBS AG
14.02.14Koninklijke KPN kaufenExane-BNP Paribas SA
23.10.13Koninklijke KPN kaufenUBS AG
17.10.13Koninklijke KPN kaufenBarclays Capital
24.09.13Koninklijke KPN kaufenBernstein
26.08.13Koninklijke KPN kaufenBernstein
02.12.13Koninklijke KPN haltenNomura
23.10.13Koninklijke KPN haltenHSBC
23.10.13Koninklijke KPN haltenNomura
18.10.13Koninklijke KPN haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
17.10.13Koninklijke KPN haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
31.07.13Koninklijke KPN verkaufenNomura
24.07.13Koninklijke KPN verkaufenNomura
24.06.13Koninklijke KPN verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
24.05.13Koninklijke KPN verkaufenNomura
24.04.13Koninklijke KPN verkaufenNomura
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Koninklijke KPN N.V. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen