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14.03.2013 12:50

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ROUNDUP 2: Solarkrise belastet Wacker Chemie auch 2013 - Dividende sinkt

Wacker Chemie zu myNews hinzufügen Was ist das?


    (Neu: Aussagen von Pressekonferenz, Aktienkurs, Analyst)

    MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Chemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker Chemie rechnet nach einem Gewinneinbruch durch die Solarkrise 2012 auch in diesem Jahr noch mit Gegenwind. Vor allem wegen des Preisverfalls bei Polysilizium, das zur Herstellung von Solarzellen verwendet wird, erwartet das Unternehmen einen geringeren Gewinn und stagnierende Umsätze. "Die Solarindustrie ist weiter gekennzeichnet von Überkapazitäten und Preisdruck", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. Den Ausbau der Produktion in diesem Bereich will Wacker daher bremsen.

    Am Finanzmarkt war die Reaktion negativ. Die Aktien geriet in einem festen Markt unter Druck und büßte zuletzt 1,59 Prozent auf 62,51 Euro ein. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank stellt in seiner ersten Reaktion auch auf den Ausblick für 2013 ab, der ein niedrigeres operatives Ergebnis vorsehe. Grund sei die schwache Preissituation. Allerdings steige die Nachfrage im ersten Quartal.

    Weil zahlreiche neue Anbieter in den Markt eingestiegen sind, hätten sich die Preise für Polysilizium binnen Jahresfrist in etwa halbiert, erklärte Staudigl. Besserung ist aber in Sicht: Der Bedarf der Kunden habe zugenommen, die Auslastung verbessere sich. "Wenn sich dieser Trend fortsetzt, dann eröffnet das Chancen für höhere Preise." Vorerst bleibt das Niveau aber niedrig.

    Zusätzliche Belastungen drohen Wacker in China, wo Strafzölle für ausländische Polysiliziumhersteller geprüft werden. Sollte es dazu kommen, schade dies allen, warnte Staudigl. "Die Entwicklung der Photovoltaikindustrie würde weltweit gebremst und die Energiewende verteuert sich." Langfristig sieht Wacker das Solargeschäft aber weiter als Wachstumsmarkt. "Der Energiehunger der Welt wird weiter steigen."

    Im vergangenen Jahr brach der Wacker-Gewinn trotz guter Chemiegeschäfte um 70 Prozent auf 107 Millionen Euro ein. Die Aktionäre müssen sich mit einer Dividende von 60 Cent begnügen, im Vorjahr waren es noch 2,20 Euro je Aktie. Der Umsatz ging um knapp sechs Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück. Das Polysilizium-Geschäft steuerte 1,14 Milliarden Euro zum Umsatz bei, ein Rückgang um ein Fünftel. Auch im Halbleiter-Bereich gingen die Umsätze wegen geringerer Nachfrage und niedrigerer Preis zurück.

    Gut lief hingegen das Polymergeschäft, unter das auch Festharze zur Herstellung von Kaugummis fallen. "Um die wachsende Nachfrage unserer Kunden zu bedienen, bauen wir weltweit unsere Kapazitäten aus", sagte Staudigl. In China sollen in diesem Jahr zwei neue Werke in Betrieb genommen werden.

    Die Zahl der Beschäftigten nahm 2012 weltweit um fünf Prozent auf etwa 16.300 ab. Der Großteil davon arbeitet am Wacker-Standort im oberbayerischen Burghausen. Dort sollen bis zum Jahresende 150 Stellen gestrichen werden. Der Standort müsse wettbewerbsfähig bleiben, betonte Staudigl. "Burghausen ist das Herz der Wacker-Chemie - aber dieses Herz muss ständig fit gehalten werden."/dwi/DP/jha

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