01.08.2012 23:04
Bewerten
 (0)

ROUNDUP 2: US-Automarkt bremst ab - VW hält Tempo

    (neu: endgültige Zahlen, Mercede)

 

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Amerikaner werden zögerlicher beim Autokauf. Nach endgültigen Zahlen des Marktforschers Autodata stieg der Absatz im Juli um 9 Prozent auf 1,15 Millionen Pkw, Geländewagen, Pick-up-Trucks und Vans. In den Monaten zuvor hatte der Markt gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum noch prozentual zweistellig zugelegt. Die beiden größten US-Hersteller Ford (Ford Motor) und General Motors (Motors Liquidation) mussten nun sogar Rückgänge hinnehmen. Völlig unbeeindruckt zeigten sich indes VW (Volkswagen St (VW)) und die Premiumschwester Audi: Sie legten Rekordverkäufe hin.

 

    Vor allem Autovermieter hätten sich deutlich zurückgehalten, begründete General Motors am Mittwoch die Vollbremsung. Der Opel-Mutterkonzern wurde mit 201.200 Stück rund 6 Prozent weniger Fahrzeuge los. Die Analysten des Autoportals Edmunds.com wiesen darauf hin, dass General Motors seine Rabatte zurückgefahren habe, vor allem für die Hauptmarke Chevrolet. Bei Ford schrumpften die Verkäufe um 4 Prozent auf 174.000 Wagen.

 

VW: 'DAS WAR DER BESTE JULI SEIT 39 JAHREN'

 

    Ganz anders dagegen VW: Für die Wolfsburger lief es in den USA so gut wie seit fast 40 Jahren nicht mehr: Die Verkäufe stiegen um 27 Prozent auf 37 000 Stück. Audi legte um 28 Prozent auf 11 700 Autos zu. Die Kunden rissen VW vor allem die Limousine Passat aus den Händen; nicht mehr ganz so beliebt wie im Vorjahr war der kleinere Jetta.

 

    "Das war der beste Juli seit 39 Jahren", sagte VW-Landeschef Jonathan Browning in einer Telefonkonferenz. Für Audi war es sogar der beste Juli aller Zeiten. Allerdings warnte Browning, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten wackelig sei.

 

PORSCHE STAGNIERTE NAHEZU

 

    Porsche stagnierte nahezu. BMW musste ein leichtes Minus hinnehmen und kam am Ende nur dank der Tochter Mini auf ein Verkaufsplus von 4 Prozent mit 27.200 Wagen. Ähnlich sah es bei Mercedes-Benz aus , deren 6-prozentiges Wachstum auf 22.300 Autos vor allem von den Sprinter-Transportern und Smart-Zweisitzern herrührte.

 

    Beim drittgrößten US-Autobauer Chrysler stiegen die Verkäufe noch um 13 Prozent auf 126.400 Wagen. Zuletzt hatte Chrysler seinem Mutterkonzern Fiat die Bilanz gerettet, der in Europa mit den Folgen der Schuldenkrise zu kämpfen hat. Der weltgrößte Autohersteller Toyota (Toyota Motor) erholte sich weiter von den Folgen des Erdbebens und Tsunamis im vergangenen Jahr und konnte seine Verkäufe um 26 Prozent auf 164 900 Stück verbessern. Ähnlich sah es bei Honda (Honda Motor) und Nissan (Nissan Motor) aus. Die Japaner sind traditionell stark in den USA.

 

FÜR VOLKSWAGEN IST US-MARKT DER SCHLÜSSEL ZUM AUFSTIEG AN DIE WELTSPITZE

 

    Für Volkswagen ist der US-Markt der Schlüssel, um wie geplant bis 2018 zur Nummer eins der Autobauer aufzusteigen. Nachdem die Verkäufe in dem riesigen Land lange vor sich hin dümpelten, hat VW mit neuen Modellen zu günstigeren Einstiegspreisen die Kunden zurückgewonnen. Für den US-Passat baute der Konzern eigens ein Werk in Chattanooga im Bundesstaat Tennessee. Mittlerweile sind dort 3.300 Menschen beschäftigt. Statt ursprünglich 150.000 Wagen sollen ab dem kommenden Jahr 180.000 Wagen jährlich die Fabrik verlassen./das/DP/he

 

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant5
  • Alle5
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Quartalszahlen am Dienstag
Für den kommenden Dienstag hat das Wolfsburger Skandalunternehmen Volkswagen die verschobene Bekanntgabe aktueller Unternehmenszahlen für das erste Quartal angekündigt.
28.05.16

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.05.2016Volkswagen vz HoldWarburg Research
27.05.2016Volkswagen vz HoldHSBC
25.05.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
25.05.2016Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
25.05.2016Volkswagen vz HoldBaader Wertpapierhandelsbank
25.05.2016Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
25.05.2016Volkswagen vz buyCitigroup Corp.
17.05.2016Volkswagen vz buyCitigroup Corp.
17.05.2016Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
10.05.2016Volkswagen vz buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.05.2016Volkswagen vz HoldWarburg Research
27.05.2016Volkswagen vz HoldHSBC
25.05.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
25.05.2016Volkswagen vz HoldBaader Wertpapierhandelsbank
24.05.2016Volkswagen vz HoldBaader Wertpapierhandelsbank
24.05.2016Volkswagen vz VerkaufenIndependent Research GmbH
17.05.2016Volkswagen vz SellBaader Wertpapierhandelsbank
09.05.2016Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
06.05.2016Volkswagen vz SellBaader Wertpapierhandelsbank
03.05.2016Volkswagen vz VerkaufenDZ-Bank AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow: Yellen-Effekt verpufft -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Unternehmen sind fantastisch erfolgreich
IT-Gründer ohne Technik-Know-How
Welcher amerikanische Investor ist am vermögendsten?
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?