05.02.2013 17:04
Bewerten
(1)

ROUNDUP: ARD-Chef verteidigt Beitragsreform - Neue App fürs Erste

    HAMBURG (dpa-AFX) - Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor hat die stark kritisierte Reform der Rundfunkgebühr verteidigt, aber "in einzelnen Fällen" Nachbesserungen in Aussicht gestellt. "Überrascht hat uns die Grundsatzdebatte nicht. Das Gesamtkonzept ist richtig", sagte Marmor am Dienstag in Hamburg. Der NDR-Intendant bot Hilfestellung bei der Auslegung der neuen Richtlinien an: "Bei einer solchen Neuregelung kann es einzelne Fälle geben, wo es Nachbesserungsbedarf gibt." Als Beispiele nannte er Beitragsrechnungen an Kommunen für Bagger und Friedhöfe. "Wir können Gesetze aber nicht verändern." Die öffentlich-rechtlichen Sender könnten die Vorschrift nur auslegen.

 

    Seit 1. Januar richtet sich der Beitrag nicht mehr nach Zahl und Art der Geräte, sondern wird pro Haushalt fällig. Ein Haushalt zahlt 17,98 Euro im Monat. Firmen, Städte und Gemeinden sollen nach Zahl der Betriebsstätten und Fahrzeuge den Beitrag leisten. Der NDR-Intendant verwies erneut darauf, dass sich für mehr als 90 Prozent der Gebührenzahler nichts ändere. "Wir reden von 59 Cent pro Tag für die gesamte Programmvielfalt. Das kann ich gut vertreten."

 

    Bei der Tagung der ARD-Intendanten hat eine Diskussion über das Programm nach Angaben des Programmchefs des "Ersten", Volker Herres, breiten Raum eingenommen. Herres verwies auf eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest für die ARD bei mehr als 3.000 Bundesbürgern ab 14 Jahre (Nov. bis Dez. 2012). Danach sei für 88 Prozent der Befragten das Fernsehen zur Information über das aktuelle Tagesgeschehen "sehr wichtig" bis "wichtig". 71 Prozent sähen Nachrichtensendungen der ARD "sehr gerne" bis "gerne", dies sei der höchste Wert seit 17 Jahren. Beim ZDF seien dies 55 Prozent, bei RTL 29 Prozent.

 

    "Wir werden wahrgenommen als Motor für politische Diskussionen. Das wollen wir auch sein", sagte der Programmdirektor. "Die Stärke der 'Tagesschau' ist die klassische, seriöse Form." Herres kündigte an, im Programm noch mehr fiktionale Stoffe mit journalistischer Vertiefung anbieten zu wollen. Zu sehen sein werden Produktionen und Dokumentationen über den Reichstagsbrand vor 80 Jahren und die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Außerdem setzt sich "Das Erste" in diesem Jahr mit der Demenz-Erkrankung auseinander; der Schauspieler Klaus Maria Brandauer spielt in "Die Auslöschung" die Rolle eines daran erkrankten Professors.

 

    Kein Verständnis hat der Programmchef dafür, dass die Jury des renommierten Grimme-Preises das "Dschungelcamp" (RTL) für den Fernsehpreis nominiert hat. Das sei eine bemerkenswerte, aber auch erklärungsbedürftige und für ihn schwer zu ertragende Entscheidung eines angesehenen Instituts gewesen, sagte Herres. "Das ist in der Fernsehkultur eine Zäsur."

 

    Fortgesetzt wird in der ARD die 2006 eingeführte Themenwoche. Sie wird sich im November dieses Jahres mit dem Thema "Glück" beschäftigen. Die vergangene Themenwoche zum "Leben mit dem Tod" erreichte den Angaben zufolge 37 Millionen Zuschauer.

 

    Die ARD-Intendanten gaben grünes Licht für die Einführung einer kostenlosen Das-Erste-App für mobile Endgeräte. Damit könnten die Nutzer auf den mobilen Programmführer sowie Videos und Livestream des Ersten zugreifen./akp/bok/DP/jha

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow Jones endet im Plus -- Amazon mit kräftigem Umsatzzuwachs -- Starbucks im Rahmen der Erwartungen -- Bayer, Airbus, PayPal, BASF, Allianz im Fokus

L'Oreal wächst nicht so stark wie erhofft. Adidas verdoppelt Prognose für Gewinnwachstum annähernd. MasterCard steigert Gewinn überraschend deutlich. Diese drei Voraussetzungen muss der Bitcoin erfüllen, um eine echte Währung zu werden. Frühere Deutsche-Bank-Vorstände verzichten auf Boni. Tesla-Aktie: UBS gibt sich pessimistisch für Tesla-Quartalszahlen. Deutsche Bank verdient mehr. VW etwas optimistischer.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3
So schnitten die DAX-Werte im ersten Halbjahr 2017 ab
Tops und Flops
BlackRock Beteiligungen
In diese Unternehmen investiert der Fondsgigant
Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11
Facebook Inc.A1JWVX
Porsche Holding SE VzPAH003
Apple Inc.865985
Nordex AGA0D655
TeslaA1CX3T
Allianz840400
BMW AG519000
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750