HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIO (dpa-AFX) - Die meisten asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag wegen der verzögerten Lösung für Griechenlands Schuldenprobleme schwächer geschlossen. Es gebe noch einigen Feinabstimmungsbedarf beim Griechenland-Paket. Die Anleger hielten sich deshalb noch mit Engagements zurück, kommentierte ein Fondsmanager die jüngste Entwicklung. Mit einem Ultimatum will die EU weitere Zugeständnisse Griechenlands für ein neues Rettungsprogramm erzwingen. Der MSCI Asia Apex 50, der die
Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, verlor 1,42 Prozent auf 823,59 Punkte.
Der Nikkei-225-Index (Nikkei 225) in Tokio schloss 0,62 Prozent tiefer bei 8.947,17 Punkten. Aktien des Elektronikspiele-Herstellers Nintendo, der 34 Prozent seiner Umsätze in Europa erzielt, verloren 0,7 Prozent. Die Papiere des Baumaschinenherstellers Komatsu verbilligten sich um 2,2 Prozent, nachdem China mitgeteilt hatte, dass sich die Festland-Exporte erstmals seit zwei Jahren verringert haben.
In China stieg der Shanghai Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien der 300 größten festlandchinesischen Aktien mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, um 0,17 Prozent auf 2.533,63 Punkte. Der Hongkonger Hang-Seng büßte 1,08 Prozent ein auf 20.783,86 Punkte. In Singapur lag der FTSE Straits Times Index mit 0,71 Prozent im Minus bei 2.960,00 Punkten. Der Sensex 30 in Mumbai gab um 0,46 Prozent auf 17.748,69 Punkte nach./edh/ka/la