HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIO (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Mittwoch nach einem wechselhaften Verlauf uneinheitlich geschlossen. Marktexperten verwiesen auf erneute Gerüchte, dass sich Griechenland mit seinen privaten Schuldnern auf einen Schuldenschnitt geeinigt habe. Zudem habe der gestiegene Einkaufsmanagerindex für China im Dezember die Erwartungen deutlich übertroffen. Dies schüre Hoffnungen, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt könnte sich den Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise entziehen. Allerdings lasse dies eine Lockerung der dortigen Geldpolitik nun weniger notwendig erscheinen, hieß es. Zudem seien die Exporte Südkoreas erstmals seit zwei Jahren zurückgegangen.
Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, schloss 0,52 Prozent tiefer bei 813,00 Zählern. In China verlor der Shanghai Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien der 300 größten festlandchinesischen Aktien mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, 1,43 Prozent auf 2.428,99 Punkte, und der Hongkonger Hang-Seng-Index gab 0,28 Prozent auf 20.333,37 Punkte ab. Der FTSE Straits Times Index in Singapur verlor 0,07 auf 2.904,76 Punkte.
Für den Sensex 30 in Mumbai ging es hingegen um 0,62 Prozent auf 17.300,58 Punkte nach oben, und in Tokio ging der Nikkei-225-Index (Nikkei 225) 0,08 Prozent höher bei 8.809,79 Punkten aus dem Handel. Die Titel von Nissan Motor gewannen 1,25 Prozent auf 728 Yen, bevor der japanische Autobauer und sein französischer Bündnispartner Renault nach Handelsschluss einen Rekordabsatz für das vergangene Jahr berichteten. Beim Elektronikkonzern Sharp sorgte indes der für das laufende Geschäftsjahr erwartete Rekordverlust für einen Kursrückgang um mehr als vier Prozent./gl/rum