20.02.2013 19:14
Bewerten
 (0)

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend Verluste - Händler: 'Märkte nervös'

    PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Ein Großteil der europäischen Börsen hat am Mittwoch nachgegeben. Vor allem am späteren Nachmittag kam es zu deutlicheren Kursverlusten, nachdem Gerüchte aufkamen, dass ein großer US-Rohstofffonds in Schwierigkeiten geraten sei und Positionen liquidieren müsse. "Die Kapitalmärkte reagieren seit der Finanzmarktkrise auf solche Nachrichten extrem empfindlich", sagte Analyst Thomas Gitzel von der VP Bank. Der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) büßte 0,83 Prozent auf 2.640,35 Punkte ein. In Paris verlor der Cac 40 (CAC 40) 0,69 Prozent auf 3.709,88 Punkte und auch in Spanien gab die Börse nach. In der Schweiz und in London hingegen wurden Gewinne verbucht. Der FTSE 100 etwa legte um 0,26 Prozent auf 6.395,37 Punkte zu.

 

    Händler sprachen zudem von etwas Nervosität vor der Veröffentlichung des US-Notenbank-Protokolls. Nachdem das Protokoll zur vorletzten Sitzung klare Hinweise auf eine Diskussion im Offenmarktausschuss über ein Abschmelzen oder Ende der Anleihekäufe enthalten hatte, wird darauf geachtet werden, ob sich diese Diskussion fortgesetzt hat. "Die Märkte sind nach den letzten Kursgewinnen ohne nennenswerte Korrekturen sowieso sehr nervös", sagte Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner.

 

    Rohstoffaktien weiteten vor allem am Nachmittag infolge der Gerüchte aus dem Sektors ihre Verluste aus. Mit minus 2,80 Prozent war die Branche die schwächste im 19 Sektoren umfassenden Stoxx Europe 600. In London etwa büßten Polymetal International knapp vier Prozent ein. Vedanta , Anglo American, Antofagasta oder auch Glencore gaben jeweils etwas mehr als zwei Prozent nach. Auch BHP Billiton verloren nach der Bekanntgabe eines Gewinneinbruchs in der zweiten Jahreshälfte 2012 etwas mehr als zwei Prozent. Schwächster Wert im FTSE 100 waren allerdings RSA Insurance mit einem Abschlag von gut 14 Prozent. Großbritanniens größter Nicht-Lebensversicherer will die Dividende um ein Drittel kürzen.  

 

    Im EuroStoxx waren die Titel von ArcelorMittal Schlusslicht mit minus 4,01 Prozent. Der Stahlgigant hatte am Vorabend mitgeteilt, dass er vorerst keine weiteren Verkleinerungen oder Schließungen plane.

 

    Der Telekomsektor folgte als zweitschwächster Sektor im Stoxx 600 mit einem Abschlag von 1,22 Prozent. Hier ragten die KPN-Aktien (Koninklijke KPN) mit einem Kurseinbruch von knapp zehn Prozent heraus. Nachdem die Niederländer Anfang Februar eine Kapitalerhöhung angekündigt hatten, stimmte nun Großaktionär America Movil dem zu und besetzt im Gegenzug zwei Posten im Verwaltungsrat des Unternehmens. Die France- Telecom-Titel (France Télécom) schlossen mit minus 2,09 Prozent.  Die Franzosen hatten im Schlussquartal 2012 wegen gesunkener Umsätze und Abschreibungen einen Gewinneinbruch erlitten und wollen die Dividende kürzen.

 

    Bester europäischer Sektor war die Baustoffbranche mit plus 0,69 Prozent. Schubkraft verliehen gute Zahlen des Zementproduzenten Lafarge. Die Franzosen hatten 2012 von einer starken Nachfrage in den Schwellenländern sowie von Preiserhöhungen profitiert. Die Aktien sprangen mit plus 5,45 Prozent an die Spitze im Cac-40-Index und zogen auch Titel anderer Baustoffhersteller wie HeidelbergCement oder Holcim mit nach oben.

 

    Unter den Chemiewerten waren die Titel von Akzo Nobel (Ahold) nach der für 2012 vorgelegten Bilanz großer Verlierer mit minus 5,33 Prozent. Unter dem Strich hatte für den BASF-Konkurrenten am Jahresende ein Minus von 2,17 Milliarden Euro gestanden. Zudem sieht der Konzern das Umfeld weiterhin als herausfordernd an und rechnet nicht mit einer Trendwende. Mit Blick auf Bankaktien gewannen die Anteilsscheine der französischen Bank Credit Agricole (Crédit Agricole) nach wie erwartet schwachen Zahlen aber einem optimistischen Ausblick auf 2013 knapp vier Prozent hinzu./ck/he

 

Nachrichten zu HeidelbergCement AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu HeidelbergCement AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.03.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
20.03.2017HeidelbergCement SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
17.03.2017HeidelbergCement kaufenDZ BANK
17.03.2017HeidelbergCement NeutralJP Morgan Chase & Co.
20.03.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
17.03.2017HeidelbergCement kaufenDZ BANK
16.03.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
22.02.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
21.02.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
20.03.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
17.03.2017HeidelbergCement NeutralJP Morgan Chase & Co.
16.03.2017HeidelbergCement NeutralJP Morgan Chase & Co.
10.03.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
23.02.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
20.03.2017HeidelbergCement SellSociété Générale Group S.A. (SG)
17.03.2017HeidelbergCement ReduceCommerzbank AG
16.03.2017HeidelbergCement UnderweightBarclays Capital
16.03.2017HeidelbergCement ReduceKepler Cheuvreux
16.03.2017HeidelbergCement ReduceCommerzbank AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für HeidelbergCement AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow Jones mit Verlusten -- Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC -- Aumann, Deutsche Börse im Fokus

Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück. Absage eines Partners sorgt bei Biotest-Anleger für Verdruss. Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust. Theranos verschenkt Aktien an Investoren - wenn die versprechen, nicht zu klagen. Fondsmanager weiterhin optimistisch für Aktien. Das läuft bei der Deutschen Bank falsch. LEONI-Aktie schließt Gap aus 2015. Russische Notenbank senkt Leitzins. Bundestag beschließt Pkw-Maut.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Infineon Technologies AG623100
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BASFBASF11
Allianz840400
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
Nordex AGA0D655
BayerBAY001
BMW AG519000
Siemens AG723610
SAP SE716460