14.12.2012 18:21
Bewerten
 (0)

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax legt nach Konjunkturdaten leicht zu

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX) hat am Freitag nach gemischten Konjunkturdaten moderat hinzugewonnen. Am Vormittag sorgten gestiegene Einkaufsmanager-Indizes aus China und der Eurozone Börsianern zufolge für eine positive Stimmung. Am Nachmittag drückten durchwachsene US-Daten den deutschen Leitindex kurz ins Minus. Am Ende schloss der Dax aber mit plus 0,19 Prozent bei 7.596,47 Punkten, womit er auf Wochensicht um 1,05 Prozent vorrückte. Der MDAX (MDAX) stieg am Freitag um 0,27 Prozent auf 11.955,99 Punkte, während der TecDax (TecDAX) um 0,39 Prozent auf 830,04 Punkte sank.

 

    Über allem stehe jedoch weiterhin der US-Haushaltsstreit, sagte Marktstratege Gregor Kuhn vom Broker IG. In den Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern gebe es weiterhin kaum Bewegung.

 

URTEIL BELASTET DEUTSCHE BANK

 

    Das Schlusslicht im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) mit minus 2,08 Prozent. Der Finanzkonzern erlitt im Ringen mit den Erben von Leo Kirch eine schwere Niederlage und muss nach einem Urteil des Münchner Oberlandesgerichts für Verluste in Folge der Pleite des Kirch-Imperiums 2002 Schadenersatz leisten.

 

    Freundlicher sah es bei den Anteilsscheinen der deutschen Autobauer nach rückläufigen Absatzzahlen des Branchenverbandes ACEA aus. Im November waren die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union den 14. Monat in Folge gesunken. Ein Analyst räumte zwar schwache Zahlen ein, betonte aber, dass die Abwärtsdynamik nachgelassen habe. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) verteuerten sich um 0,29 Prozent, BMW-Papiere (BMW) legten um 1,33 Prozent zu, und die Titel von Daimler schafften es mit plus 2,52 Prozent sogar an die Dax-Spitze.

 

    Die Papiere des Medizinkonzerns Fresenius (Fresenius SECo) gewannen 1,21 Prozent. Die Anleger honorierten den angekündigten Verkauf der Biotech-Tochter sowie den bekräftigten Ausblick für die Infusions- und Generikasparte Kabi. Im MDax ging es für die Aktien von ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) um 1,76 Prozent nach oben, nachdem sie in der Spitze sogar um rund sieben Prozent zugelegt hatten. Der Münchner Medienkonzern verkauft seine nordeuropäischen Sender für gut 1,3 Milliarden Euro an den US-Rivalen Discovery und stellt seinen Aktionären eine Dividende von 1,2 Milliarden Euro in Aussicht.

 

WENIG BEWEGUNG AN DEN INTERNATIONALEN BÖRSEN

 

    Mit Blick auf die internationalen Börsen schloss der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) um 0,11 Prozent höher bei 2630,54 Punkten. In London gab der "Footsie" leicht nach, und der Cac 40 in Paris schloss prozentual unverändert. Der US-Leitindex Dow Jones stand zum europäischen Handelsschluss etwas tiefer.

 

    Am Anleihenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,03 Prozent am Vortag auf 1,05 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,17 Prozent auf 135,03 Punkte. Der Bund Future gab um 0,02 Prozent auf 145,05 Punkte nach. Der Kurs des Euro stieg bis zum frühen Abend weiter auf zuletzt 1,3135 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3081 (Donnerstag: 1,3077) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7645 (0,7647) Euro./mis/stw

 

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
06.03.2017Deutsche Bank buyequinet AG
03.02.2017Deutsche Bank buyequinet AG
04.01.2017Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
03.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
14.03.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
09.03.2017Deutsche Bank NeutralUBS AG
08.03.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.03.2017Deutsche Bank HoldHSBC
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones schließt etwas leichter -- E.ON will Milliarden am Anleihemarkt aufnehmen -- Ströer erhöht Dividende stärker als erwartet -- Lufthansa, Apple im Fokus

Commerzbank will wohl Wertpapierabwicklung auslagern. Samsung könnte Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 wieder zurückbringen. Audi muss Produktion teilweise einstellen. Überwiegend positive Analystenkommentare stützen Snap-Aktie. Infineon-Aktie verliert weniger als DAX dank Analystenlob. Cum-Cum-Geschäfte: Auch Volksbanken und Sparkassen unter Verdacht.

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Nordex AGA0D655
Infineon Technologies AG623100
BASFBASF11
SAP SE716460
Siemens AG723610
BMW AG519000