DAX8.352-2,1%  Dow15.296-0,1%  Euro1,29430,7% 
ESt502.777-2,1%  Nas3.455-0,2%  Öl101,5-0,8% 
TDax961,0-1,5%  Nikkei14.484-7,3%  Gold1.3851,1% 

09.11.2012 18:18

Senden

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Wieder Minus - Konjunktur- und Schuldensorgen

Commerzbank zu myNews hinzufügen Was ist das?


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Negative Konjunkturdaten aus Frankreich und Italien sowie Sorgen über Europas Schuldenkrise haben deutsche Aktien zum Wochenschluss belastet. Der Dax (DAX) fiel im Verlauf auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten, machte am Nachmittag jedoch einen großen Teil der Verluste wett und endete 0,48 Prozent tiefer bei 7.163,50 Punkten. Auf Wochenbasis verlor der Leitindex damit 2,72 Prozent. Der MDAX (MDAX) sank am Freitag um 0,37 Prozent auf 11.340,87 Punkte und der TecDax (TecDAX) um 0,45 Prozent auf 803,09 Punkte. Die Börsianer hätten nach der US-Präsidentschaftswahl mit einer Erholung gerechnet und seien in dieser Woche auf dem falschen Fuß erwischt worden. Und vor dem Wochenende habe kaum jemand Risiken eingehen wollen, resümierte Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade das Geschehen.

 

    Händler begründeten die steile Abwärtsbewegung am Vormittag mit einer schwachen Industrieproduktion in Frankreich und Italien, die den seit der US-Wahl zu spürenden Verkaufsdruck noch verstärkt habe. Händlerin Anita Paluch vom Broker Gekko Markets erinnerte zudem daran, dass in Griechenland am Sonntagabend über den Haushalt für 2013 abgestimmt wird. Aus EU-Ratskreisen hieß es, die Eurogruppe der Finanzminister dürfte kommenden Montag noch nicht über die nächste Hilfszahlung für die Hellenen entscheiden. Den Markt belastet habe auch der hartnäckige Widerstand Spaniens gegen einen offiziellen Hilfsantrag beim Krisenfonds ESM, was die EZB zur Untätigkeit verdamme, hieß es.

 

US-DATEN STÜTZEN

 

    Am Nachmittag sorgten besser als erwartet ausgefallene US-Wirtschaftsdaten und eine freundliche Eröffnung der New Yorker Wall Street für reduzierte Kursverluste. So waren die US-Einfuhrpreise im Oktober überraschend um 0,5 Prozent gestiegen, während Volkswirte mit einer Stagnation gerechnet hatten. Zudem hatte sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im November überraschend deutlich aufgehellt. Und auch die US-Lagerbestände im Großhandel waren im September um 1,1 Prozent und damit deutlich stärker als erwartet gestiegen.

 

    Nach der jüngsten Zahlenflut standen vor dem Wochenende vergleichsweise wenige Unternehmensbilanzen auf der Agenda. Die endgültigen Quartalszahlen der Allianz enthielten laut Händlern keine Überraschungen, so dass die Aktien um 0,78 Prozent nachgaben. Die Papiere der Commerzbank sowie der Deutschen Bank (Deutsche Bank) gaben nach schwachen Zahlen des französischen Wettbewerbers Credit Agricole (Crédit Agricole) um 6,34 respektive 2,32 Prozent nach und gehörten damit zu den schwächsten Werten im Leitindex. Beim Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall sorgten die deutlich gesenkten Jahresziele für einen Kursrutsch von 5,67 Prozent.

 

GROSSAUFTRAG FÜR NORDEX

 

    Bei den Technologiewerten stiegen Drillisch um 0,68 Prozent. Die Aktien des Mobilfunkanbieters hätten sich bereits nach den jüngst veröffentlichten Zahlen des Konkurrenten Freenet , an dem Drillisch beteiligt ist, überdurchschnittlich entwickelt, sagte ein Börsianer. Die Euromicron -Titel büßten als TecDax-Schlusslicht mehr als zehn Prozent ein. Der Spezialist für Netzwerke und Glasfaserkabel hatte unter einer unerwartet schwachen Nachfrage gelitten. Dagegen gewannen die Aktien von Nordex mehr als zwei Prozent. Ein Großauftrag aus Südafrika für den Bau eines Windparks sorge für Fantasie und treibe die Aktien, sagte ein Händler.

 

    Der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) schloss 0,03 Prozent höher bei 2.479,82 Punkten. Der Londoner FTSE-Index (FTSE 100) büßte 0,11 Prozent ein, während der Paris CAC 40 um 0,47 Prozent zulegte. In New York lag der Dow Jones Industrial (Dow Jones) zum Handelsschluss in Europa 0,29 Prozent höher.

 

    Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,08 Prozent am Vortag auf 1,06 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 135,05 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,02 Prozent auf 143,11 Punkte. Der Euro (Dollarkurs) konnte sein Minus im späten Handel etwas verringern und wurde zuletzt bei 1,2716 US-Dollar gehandelt. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2694 (Donnerstag: 1,2736) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7878 (0,7852) Euro./edh/he

 

    --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Commerzbank AG nach Kapitalherabsetzung

  • Relevant
    4
  • Alle
    9
  • vom Unternehmen
    3
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
The Wall Street Journal
Warum die Commerzbank-Aktie plötzlich steigt
Die Commerzbank hält Anleger weiter mit kräftigen Kursbewegungen in Atem. Am Dienstag fällt sie deutlich, nachdem sie am Pfingstmontag noch mit einem Kurssprung von fast 9 Prozent für Furore gesorgt hatte. » mehr
13.05.13
Commerzbank platziert neue Aktien mit sattem Rabatt (Dow Jones)
15.05.13
Commerzbank-Aktie stramm auf Erholungskurs (Dow Jones)
14.05.13
Commerzbank verschleudert neue Aktien (Dow Jones)
07.05.13
Commerzbank startet mit roten Zahlen (dpa-afx)
15.05.13
Staat beginnt Ausstieg aus Commerzbank (dpa-afx)
15.05.13
Commerzbank ex Bezugsrecht gehandelt (dpa-afx)
16.05.13
Commerzbank: Goldman senkt Kursziel - Aktie unter Druck (Der Aktionär)
06.05.13
Ex-Commerzbank-Azubi legt Geständnis ab (dpa-afx)
The Wall Street Journal
Warum die Commerzbank-Aktie plötzlich steigt
Die Commerzbank hält Anleger weiter mit kräftigen Kursbewegungen in Atem. Am Dienstag fällt sie deutlich, nachdem sie am Pfingstmontag noch mit einem Kurssprung von fast 9 Prozent für Furore gesorgt hatte. » mehr
13.05.13
Commerzbank platziert neue Aktien mit sattem Rabatt (Dow Jones)
15.05.13
Commerzbank-Aktie stramm auf Erholungskurs (Dow Jones)
14.05.13
Commerzbank verschleudert neue Aktien (Dow Jones)
07.05.13
Commerzbank startet mit roten Zahlen (dpa-afx)
15.05.13
Staat beginnt Ausstieg aus Commerzbank (dpa-afx)
15.05.13
Commerzbank ex Bezugsrecht gehandelt (dpa-afx)
16.05.13
Commerzbank: Goldman senkt Kursziel - Aktie unter Druck (Der Aktionär)
06.05.13
Ex-Commerzbank-Azubi legt Geständnis ab (dpa-afx)
The Wall Street Journal
Warum die Commerzbank-Aktie plötzlich steigt
Die Commerzbank hält Anleger weiter mit kräftigen Kursbewegungen in Atem. Am Dienstag fällt sie deutlich, nachdem sie am Pfingstmontag noch mit einem Kurssprung von fast 9 Prozent für Furore gesorgt hatte. » mehr
03.05.13
Besser als der DAX: Die geheime Erfolgsformel (finanzen.net)
13.05.13
Commerzbank platziert neue Aktien mit sattem Rabatt (Dow Jones)
15.05.13
Commerzbank-Aktie stramm auf Erholungskurs (Dow Jones)
14.05.13
Commerzbank verschleudert neue Aktien (Dow Jones)
07.05.13
Commerzbank startet mit roten Zahlen (dpa-afx)
15.05.13
Staat beginnt Ausstieg aus Commerzbank (dpa-afx)
15.05.13
Commerzbank ex Bezugsrecht gehandelt (dpa-afx)
16.05.13
Commerzbank: Goldman senkt Kursziel - Aktie unter Druck (Der Aktionär)
The Wall Street Journal
Warum die Commerzbank-Aktie plötzlich steigt
Die Commerzbank hält Anleger weiter mit kräftigen Kursbewegungen in Atem. Am Dienstag fällt sie deutlich, nachdem sie am Pfingstmontag noch mit einem Kurssprung von fast 9 Prozent für Furore gesorgt hatte. » mehr
03.05.13
Besser als der DAX: Die geheime Erfolgsformel (finanzen.net)
13.05.13
Commerzbank platziert neue Aktien mit sattem Rabatt (Dow Jones)
15.05.13
Commerzbank-Aktie stramm auf Erholungskurs (Dow Jones)
14.05.13
Commerzbank verschleudert neue Aktien (Dow Jones)
07.05.13
Commerzbank startet mit roten Zahlen (dpa-afx)
15.05.13
Staat beginnt Ausstieg aus Commerzbank (dpa-afx)
15.05.13
Commerzbank ex Bezugsrecht gehandelt (dpa-afx)
16.05.13
Commerzbank: Goldman senkt Kursziel - Aktie unter Druck (Der Aktionär)
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
22.05.13Commerzbank verkaufenBarclays Capital
22.05.13Commerzbank verkaufenNomura
17.05.13Commerzbank haltenS&P Equity Research
17.05.13Commerzbank verkaufenIndependent Research GmbH
16.05.13Commerzbank haltenGoldman Sachs Group Inc.
15.05.13Commerzbank kaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
14.03.13Commerzbank kaufenCredit Suisse Group
13.03.13Commerzbank kaufenequinet AG
15.02.13Commerzbank kaufenequinet AG
05.02.13Commerzbank kaufenequinet AG
17.05.13Commerzbank haltenS&P Equity Research
16.05.13Commerzbank haltenGoldman Sachs Group Inc.
15.05.13Commerzbank haltenWarburg Research
15.05.13Commerzbank haltenCredit Suisse Group
15.05.13Commerzbank haltenNomura
22.05.13Commerzbank verkaufenBarclays Capital
22.05.13Commerzbank verkaufenNomura
17.05.13Commerzbank verkaufenIndependent Research GmbH
13.05.13Commerzbank verkaufenExane-BNP Paribas SA
08.05.13Commerzbank verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank AG nach Kapitalherabsetzung nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen