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19.04.2010 17:36

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ROUNDUP/Aktien New York: Dow Jones dreht ins Plus – Frühindikatoren besser

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    NEW YORK (dpa-AFX) – Nach einem stärker als erwartet ausgefallenen Anstieg der Frühindikatoren ist der Dow Jones am Montag ins Plus gedreht. An der Nasdaq wurden hingegen leicht fallende Kurse verzeichnet. Anfangs hatten noch die anhaltenden Betrugsvorwürfe gegen Goldman Sachs auf den Kursen der Standardwerte gelastet. Neben den Frühindikatoren trugen auch gute Zahlen der Citigroup zur Wende bei. Weitere Unternehmenszahlen standen im Blickfeld und werden nachbörslich noch von IBM (International Business Machines) ergänzt.

    Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) (Dow Jones) notierte 0,08 Prozent höher bei 11.027,66 Punkten. Für den breiter gefassten S&P-500-Index (S&P 500) ging es um 0,23 Prozent auf 1.192,36 Punkte nach oben. An der Nasdaq fiel der Composite-Index (NASDAQ Composite) um 0,20 Prozent auf 2.008,77 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq-100-Index (NASDAQ 100) verlor 0,16 Prozent auf 2.477,25 Zähler.

    Die Aktien von Goldman Sachs (Goldman Sachs Group) setzten ihre Talfahrt mit einem Abschlag von 0,98 Prozent auf 159,12 US-Dollar fort, nachdem sie schon am Freitag um knapp 13 Prozent abgestürzt waren. Die Börsenaufsicht SEC wirft dem Institut vor, Anleger mit einem Finanzprodukt getäuscht und um mehr als eine Milliarde Dollar gebracht zu haben. Goldman sieht sich indes selbst als Opfer des Finanzgeschäfts.

    Positive Nachrichten gab es indes von der Citigroup, die mit einem deutlichen Gewinn im ersten Quartal überrascht hatten. Das Sorgenkind unter den US-Banken hatte zu Jahresbeginn einen rekordverdächtigen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar eingefahren und hatte damit gar die heimischen Rivalen JPMorgan (JPMorgan ChaseCo ) und Bank of America (Verizon Communications) abgehängt. Citi-Aktien gewannen 5,48 Prozent auf 4,81 Dollar.          Beim Pharmakonzern Eli Lilly (Eli Lilly and) sorgte ein Gewinnrückgang im Auftaktquartal für leichtere Kurse. Das Unternehmen hatte die anstehenden Gesundheitsreformen in den USA zu spüren bekommen und weniger verdient als ein Jahr zuvor, worauf die Papiere 0,55 Prozent auf 36,34 Dollar verloren.          Der Ölfeld-Dienstleister Halliburton hattee im ersten Quartal vor allem dank der schwachen Nachfrage in Lateinamerika einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Begleitende Aussagen über erwartetes Wachstum in östlichen Märkten ließen die Aktien jedoch 1,55 Prozent höher bei 32,13 Dollar notieren. Auftrieb erhielten auch die Titel von Hasbro , die 1,63 Prozent auf 40,50 Dollar gewannen. Der Spielwarenhersteller hatte mit seinen Quartalszahlen über den Erwartungen gelegen.

   Aktien des Smartphone-Herstellers Palm brachen dagegen um 8,05 Prozent auf 5,14 Dollar ein. Die Analysten von Morgan Keegan hatten ihre Einstufung auf "Underperform" gesenkt und ihre Entscheidung mit unsicheren Aussichten begründet./th/he

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