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25.02.2013 17:22

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ROUNDUP/Aktien New York: Dow im Minus - Italien-Wahl bereitet Sorgen

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Gewinne an den US-Börsen sind am Montag wegen Sorgen um den Wahlausgang in Italien abgebröckelt. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) drehte sogar ins Minus und sank wieder unter die 14.000 Punkte-Marke. Zuletzt gab er um 0,07 Prozent auf 13.988, 98 Punkte nach. Im frühen Handel war er mit knapp unter 14.082 Punkten auf den höchsten Stand seit Oktober 2007 gestiegen. Der marktbreite S&P-500-Index (S&P 500) zeigte sich kaum verändert mit plus 0,05 Prozent bei 1.516,44 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq rückte der Composite-Index (NASDAQ Composite) um 0,26 Prozent auf 3.170,13 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) gewann 0,37 Prozent auf 2.747,46 Punkte.

    Einer Wahl-Prognose zufolge liegt inzwischen der frühere, skandalumwitterte Ministerpräsident Berlusconi im Senat an erster Stelle. Zuvor hatte es noch geheißen, dass das Mitte-Links-Bündnis unter Pier Luigi Bersani in beiden Kammern vorn liege. Bei einen Wahlsieg Berlusconis wird laut Börsianern ein Wiederaufflammen der Euro-Schuldenkrise befürchtet, da dieser im Wahlkampf unter anderem Steuersenkungen im großen Stil angekündigt und Euro-feindliche Töne angeschlagen hatte. "Sollte Bersani die Wahl gewinnen, würde hingegen ein großes Risiko aus den Märkten genommen, denn seit dem Rücktritt von Ministerpräsident Mario Monti Ende 2012 gibt es große Sorgen um die politische Stabilität in Italien", sagte Händler Joe Rundle von ETX Capital.

    Im Fokus an den US-Börsen standen vor allem Aktien aus der zweiten und dritten Reihe. So sprangen Barnes & Noble (Bank of Nova Scotia (Scotiabank)) um 7,25 Prozent hoch, nachdem der Gründer der größten US-Buchhandelskette, Leonard Riggio, sein Lebenswerk sichern will und ein Übernahmeangebot vorbereitet. Barnes & Nobles leidet unter der Konkurrenz durch den Online-Händler Amazon sowie dem Siegeszug der elektronischen Bücher.

    Hertz Global rückten nach Zahlenvorlage um 6,62 Prozent vor. Der Autovermieter übertraf mit seinem bereinigten Quartalsgewinn die Analystenerwartungen und gab einen optimistischen Ausblick auf 2013.

    Übernahmespekulationen hatten kaum Einfluss auf die Titel des Derivate-Börsenbetreibers CME . Dessen Aktien legten um 0,99 Prozent zu. Kreisen zufolge hat die CME ein Auge auf die Deutsche Börse (Deutsche Boerse) geworfen, die Verhandlungen über einen Zusammenschluss mit der CME Group dementierte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, dass die CME mit dem deutschen Konkurrenten über eine Fusion sprechen wolle und die Deutsche Börse deshalb bereits Ende 2012 kontaktiert habe.

    Die Aktien von Affymax brachen um mehr als 85,30 Prozent ein. Das US-Unternehmen und die japanische Takeda Pharmaceutical hatten ihr jüngst zugelassenes Anämiepräparat für Dialysepatienten mit dem Namen Omontys freiwillig zurückgerufen./ck/he

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