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02.12.2011 22:51

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ROUNDUP/Aktien New York: Kaum verändert trotz Arbeitsmarktbericht und Eurokrise

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktienbörsen in New York haben am Freitag trotz Arbeitsmarktbericht und ungeachtet der schwelenden Eurokrise kaum verändert geschlossen. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) hielt sich weiter knapp über 12.000 Punkten und ging mit einem hauchdünnen Minus von 0,01 Prozent bei 12.020,03 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,02 Prozent auf 1.244,28 Punkte. An der Nasdaq-Börse legte der Composite Index (NASDAQ Composite) um 0,03 Prozent auf 2.626,93 Punkte zu, der Nasdaq 100 (NASDAQ 100) fiel um 0,31 Prozent auf 2.302,04 Punkte. Nach der jüngsten Erholungsrally hätten sich einige Investoren vor dem Wochenende aus dem Markt zurückgezogen, sagten Händler. Der weltweit bekannteste Aktienindex Dow Jones kletterte auf Wochensicht um sieben Prozent nach oben und verzeichnete damit den größten Anstieg in einer Woche seit rund zweieinhalb Jahren.

 

    Börsianern zufolge hatte sich der Markt zunächst auf den Arbeitsmarktbericht für November gestützt. Zwar sei die Beschäftigung etwas schwächer als erwartet gestiegen, dafür sei aber die Arbeitslosenquote überraschend deutlich zurückgegangen. Börsianer und Analysten werteten die Daten entsprechend gemischt. Auch das deutliche Plus an den europäischen Börsen hatte zunächst für gute Stimmung gesorgt. Bundeskanzlerin Angela Merkel drängt wie auch Nicolas Sarkozy auf Lösungen beim EU-Gipfel und will auf dem Weg zur Fiskalunion vorankommen. Händler Manoj Ladwa von ETX Capital sagte: "Das ist positiv, denn die EU muss ihren bisherigen Vertrag überprüfen und ziemlich rasch verbessern." Einige Börsianer setzten aber auch Hoffnung auf eine starke Einbeziehung des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Rettung der Eurozone und hier hätten Molltöne aus den USA die Stimmung im Handelsverlauf etwas eingetrübt.

 

BANKENWERTE IM KIELWASSER EUROPAS GEFRAGT

 

    Die Werte der US-Großbanken lagen an der Spitze im Dow. JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) sprang mit plus 6,14 Prozent auf 32,33 US-Dollar ganz nach oben. Die Bank of America war zweitstärkster Wert mit einem Plus von 1,99 Prozent auf 5,64 Dollar. Bankentitel preschten wieder nach oben und eiferten Börsianern zufolge damit den Aktien ihrer europäischen Wettbewerber nach: das US-Branchenbarometer KBW Bank Index legte um 1,87 Prozent zu. Am Dow-Ende fanden sich dagegen die Papiere von Hewlett-Packard (Hewlett-Packard (HP)) mit einem Minus von 1,88 Prozent auf 27,69 Dollar ein. Händler sorgten sich um einen negativen Kommentar der Ratingagentur Fitch.

 

    Der Festplattenhersteller Western Digital sprang indes mit 7,49 Prozent auf 31,44 Dollar nach oben. Nachdem die Umsätze bei dem Elektronikkonzern nach der Flut in Thailand wieder angesprungen sind, erwartet das Unternehmen nun auch gleich für das kommende Quartal mehr und hob den Ausblick an. Die Papiere des Blackberry-Herstellers Research in Motion rutschten dagegen am Ende des Nasdaq 100 um 8,93 Prozent ab. Die Kanadier sehen ihr Ziel für das Gesamtjahr außer Reichweite und mussten entsprechend die Gewinnerwartungen des Marktes dämpfen. Die Analysten von Jefferies senkten ihr Kursziel für die Aktien von 18 auf 14 Dollar.

 

VERIZON KAUFT FREQUENZEN ZU

 

    Verizon-Papiere (Verizon Communications) legten um 0,21 Prozent zu. Das Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless will von Comcast für 3,6 Milliarden Dollar Frequenzen zukaufen. Comcast-Titel gewannen gar 3,50 Prozent. Google profitierten mit plus 1,07 Prozent von einer angeblich geplanten Offensive des Suchmaschinenriesen im Onlineversandhandel. Nach übereinstimmenden US-Medienberichten ist Google in Gesprächen mit namhaften Einzelhändlern, um gemeinsam einen Lieferservice aufzuziehen. Damit soll der Branchenprimus Amazon angegriffen werden. Amazon-Titel gaben 0,56 Prozent ab.

 

    Der Euro hat zum Dollar wieder etwas an Boden verloren und wurde zuletzt bei 1,3403 Dollar einen guten halben Cent tiefer gehandelt als am Vorabend. Damit stabilisierte sich die Gemeinschaftswährung aber dennoch im Wochenverlauf spürbar. Die richtungweisende zehnjährige Staatsanleihe gewann 13/32 auf 99 18/32 Punkte. Sie rentierte entsprechend mit 2,044 Prozent etwas niedriger./fat/men/he

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