DAX6.050-3,4%  Dow12.132-2,1%  Euro1,24130,4% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.755-2,6%  Öl98,69-2,9% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6213,9% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

01.02.2012 22:41

Senden

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Einkaufsmanager heben Stimmung

Amazon zu myNews hinzufügen Was ist das?


    NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat am Mittwoch dank guter Konjunkturdaten den ersten Handelstag im Februar mit Gewinnen abgeschlossen. Waren Konjunkturdaten an den vergangenen Tagen eher verhalten ausgefallen, so sprang die weitgehend gute Stimmung der Einkaufsmanager nun auch auf die Anleger an den US-Märkten über. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) kletterte um 0,66 Prozent auf 12.716,46 Punkte. Damit knüpft der Leitindex der New Yorker Börse vorerst an das Januar-Plus von 3,40 Prozent an. Der breit gefasste S&P 500 legte um 0,89 Prozent auf 1.324,08 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Composite-Index (NASDAQ Composite) 1,22 Prozent auf 2.848,27 Punkte, der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) stieg um 0,82 Prozent auf 2.488,18 Punkte.

 

    Für Auftrieb hatten Konjunkturdaten aus den USA, aus China und Europa gesorgt. Marktexperten kommentierten, insbesondere der gestiegene Einkaufsmanagerindex für China nähre den Optimismus, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt könnte sich den Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise entziehen. Einkaufsmanager hatten sich auch in Europa und den USA zuversichtlich gezeigt, die Bauausgaben waren in den USA zudem dreimal so stark gestiegen wie gedacht. Die Arbeitsmarktzahlen des privaten ADP-Instituts aus den USA sorgten nur anfänglich für etwas Enttäuschung. Experten erwarten für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag nämlich dennoch einen klaren Stellenzuwachs. Börsianer zeigten sich mit Blick auf die Konjunkturseite insgesamt zufrieden: Die Daten zur Industrieproduktion sähen ziemlich gut aus, hieß es von einem Vermögensverwalter. Zudem habe die Unsicherheit in Europa etwas nachgelassen, sagte ein Fondsmanager.

 

BÖRSENBETREIBER NYSE UND NASDAQ IM FOKUS

 

    Die Aktien der NYSE Euronext (NYSE Group)fielen um 0,49 Prozent, nachdem die Fusion mit der Deutschen Börse wie erwartet endgültig am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war. Um die Aktionäre bei Laune zu halten, hatte der transatlantische Börsenbetreiber angekündigt, ein auf Eis gelegtes 550 Millionen US-Dollar (419 Mio Euro) schweres Aktienrückkauf wieder aufnehmen zu wollen. Anfangs hatte das den Aktienkurs noch stützen können, nachdem die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten rund ein Drittel ihres Wertes verloren hatte.

 

    Papiere des Konkurrenten Nasdaq OMX waren nach Zahlen kaum bewegt: Um 0,04 Prozent gab der Kurs nach. Die Finanzmarkt-Turbulenzen hatten dem auf Technologieaktien spezialisierten Börsenbetreiber im vergangenen Jahr ein deutliches Umsatz- und Gewinnplus gebracht. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn fiel besser als erwartet aus.

 

WARTEN AUF FACEBOOK-IPO - AMAZON MIT DÜRFTIGEM WEIHNACHTSGESCHÄFT

 

    Spannend dürfte für die Aktionäre beider Börsenbetreiber auch ein am Markt stark diskutiertes Thema sein: Der Börsengang des Online-Netzwerks Facebook steht verschiedenen Medienberichten zufolge kurz bevor. Am Markt wird erwartet, dass der Primus unter den sozialen Netzwerken schon bald die offiziellen Unterlagen für den geplanten Börsengang einreicht. Spekulationen zufolge soll die US-Bank Morgan Stanley das Unternehmen dabei federführend begleiten, die Emission soll vorerst 5 Milliarden Dollar in die Kassen der Plattform spülen.

 

    Die Anteilsscheine eines anderen Internetschwergewichts brachen derweil um 7,70 Prozent ein: Die Aktien von Amazon (Amazon) setzten sich damit ans Ende sowohl des Nasdaq 100 als auch des S&P 500. Der weltgrößte Onlinehändler hat ein durchwachsenes Weihnachtsgeschäft hinter sich. Zwar war der Umsatz im vergangenen Berichtsquartal um mehr als ein Drittel hochgesprungen. Angesichts hoher Investitionen in neue Produkte und dem Ausbau von Lieferzentren war der Gewinn jedoch um über die Hälfte eingebrochen. Analysten zeigten sich davon ebenso enttäuscht wie vom Ausblick.

 

AOL MIT STEIGENDEN WERBEERLÖSEN - UMSATZ ABER WEITER RÜCKLÄUFIG

 

    Der weltgrößte Festplattenhersteller Seagate (Seagate Technology) sprang mit plus 20,77 Prozent an die Spitze des Nasdaq 100. Anleger und Branchenexperten waren positiv überrascht von der ambitionierten Umsatzprognose des Konzerns: Im Kalenderjahr will das Unternehmen 20 Milliarden Dollar erlösen, während Analysten lediglich mit 17 bis 17,5 Milliarden gerechnet hatten.

 

    Der einstige Internetpionier AOL konnte seine Anleger mit Geschäftszahlen ebenfalls erfreuen. Dank zum vierten Mal in Folge gestiegener Anzeigenerlöse war der Gewinn des Internetdienstleisters weniger stark gesunken als von Experten gedacht - die Aktie zog um 9,56 Prozent an. Das noch schneller schrumpfende Geschäft mit Internetzugängen hingegen bescherte dem Unternehmen insgesamt einen weiteren Umsatzrückgang./men/he

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
    3
  • Alle
    4
  • vom Unternehmen
    1
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Amazon zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
11.05.12Amazon haltenDer Aktionär
02.05.12Amazon buySunTrust Robinson Humphrey, Inc.
02.05.12Amazon buyNomura
30.04.12Amazon buyCitigroup Corp.
30.04.12Amazon outperformRBC Capital Markets
02.05.12Amazon buySunTrust Robinson Humphrey, Inc.
02.05.12Amazon buyNomura
30.04.12Amazon buyCitigroup Corp.
30.04.12Amazon outperformRBC Capital Markets
30.04.12Amazon overweightJP Morgan Chase & Co.
11.05.12Amazon haltenDer Aktionär
30.04.12Amazon equal-weightBarclays Capital
26.04.12Amazon neutralNomura
22.03.12Amazon neutralNomura
20.03.12Amazon sector performPacific Crest Securities Inc.
04.02.09Amazon.com sellStanford Financial Group, Inc.
26.11.08Amazon.com ErsteinschätzungStanford Financial Group, Inc.
29.10.08Amazon.com verkaufenRaiffeisen Centrobank AG
13.10.08Amazon.com neues KurszielAmerican Technology Research Inc.
13.08.08Amazon.com sellAmerican Technology Research Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Amazon nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen