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17.12.2012 22:38

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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Hoffnung auf Lösung im Budgetstreit

Siemens zu myNews hinzufügen Was ist das?


    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Verlusten ist der US-Aktienmarkt am Montag freundlich in die Vorweihnachtswoche gestartet. Stützend wirkte die Hoffnung auf eine Lösung des US-Haushaltsstreits. Zudem wurden Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi positiv aufgenommen. Er erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2013 eine schrittweise Konjunkturerholung in der Eurozone. Schwache US-Konjunkturdaten konnten den Notierungen wenig anhaben.

 

    Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) schloss 0,76 Prozent fester bei 13.235,39 Punkten. Dank einer späten Rally blieb er nur knapp unter seinem Tageshoch. Der breit gefasste S&P-500-Index (S&P 500) gewann 1,19 Prozent auf 1.430,36 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq legte der Composite-Index (NASDAQ Composite) um 1,32 Prozent auf 3.010,60 Punkte zu. Der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) stieg um 1,38 Prozent auf 2.664,26 Punkte.

 

APPLE SEHR FEST DANK VERKAUFSREKORD IN CHINA

 

    Der Haushaltsstreit bleibt im Fokus der Anleger. "Die drohende Fiskalklippe dominiert weiterhin die Märkte", sagte ein Beobachter mit Blick darauf, dass es weiterhin keine definitive Einigung gebe. "Aber die Dinge nehmen langsam Formen an", fügte er hinzu. Zwei Wochen vor Ablauf der US-Schuldenfrist erklärten sich die Republikaner laut Medien erstmals zu Steuererhöhungen für Millionäre bereit. Bedingung dafür seien allerdings erhebliche Einschnitte im Sozialwesen. Laut jüngsten Meldungen fand ein Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und dem republikanischen Verhandlungsführer John Boehner im Weißen Haus statt. Nähere Details wurden nicht bekannt gegeben. Ohne eine Einigung drohen der weltgrößten Volkswirtschaft zum neuen Jahr drastische Steuererhöhungen und Haushaltskürzungen.

 

    Ein weiterer Experte sah die weltweit lockere Geldpolitik als Stütze für die Börsen. Keine großen Impulse gingen derweil von überraschend eingetrübten Stimmungsdaten für die Industrie im Bundesstaat New York aus, dem sogenannten Empire-State-Index.

 

GOOGLE ENTKOMMT KARTELLKLAGE - OFFERTE BEFLÜGELT COMPUWARE

 

    Bei den Einzelwerten richteten sich die Blicke einmal mehr auf die Aktien von Apple : Nach einem verhaltenen Start, der die Aktie bis auf 501,23 US-Dollar und damit den niedrigsten Stand seit Februar gedrückt hatte, notierten die Titel zum Handelsende zwei Prozent höher bei 519,17 Dollar. Eine negative Studie wurde letztlich durch die Meldung eines Verkaufsrekords für das iPhone 5 in China in den Hintergrund gedrängt. Citigroup-Analyst Glen Yeung stufte die Aktie von "Buy" auf "Neutral" ab und senkte auch das Kursziel um 100 auf 575 US-Dollar, blieb damit aber noch deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Bei dem Unternehmen rückten die Risiken immer stärker in den Fokus, hieß es zur Begründung.

 

    Für die Google-Aktien ging es um knapp drei Prozent hoch, nachdem es in Medienberichten geheißen hatte, der Internetkonzern werde in den USA wohl einer Wettbewerbsklage entkommen. Drei Prozent gewannen die Titel von AIG (American International Group (AIG)). Der Versicherer hatte zuvor angekündigt, sich von den restlichen Anteilen seiner Asien-Sparte AIA trennen zu wollen. Gemäß dem Verkaufsprospekt wird ein Erlös von bis zu 6,5 Milliarden Dollar angepeilt. Die Papiere von General Electric (GE) schafften ein Plus von knapp anderthalb Prozent - hier halfen Aussagen, wonach der Mischkonzern und Siemens-Konkurrent (Siemens) 2013 mit einer starken Entwicklung in einem rauen Umfeld rechnet.

 

    Den Titeln von Sprint (Sprint Nextel) verhalf die Meldung, dass der Telekom-Konzern mit der geplanten Übernahme seiner Tochter Clearwire voran kommt, letztlich zu einem nur moderaten Plus. Mit einer von 2,1 auf 2,2 Milliarden Dollar aufgestockten Offerte sicherte sich der drittgrößte US-amerikanische Mobilfunker die Zustimmung des Verwaltungsrat von Clearwire. Dass die Investmentfirma Elliott Management den Anbieter von Unternehmenssoftware Compuware komplett übernehmen will, bescherte dessen Aktien einen knapp 13-prozentigen Kursprung./gl/jha/

 

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