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08.02.2013 22:37

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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Neue Hochs - positive Impulse aus USA, Europa

Airbus Group (ehemals EADS) zu myNews hinzufügen Was ist das?


    NEW YORK (dpa-AFX) - Gestützt auf gute Daten aus den USA hat der Dow Jones Industrial am Freitag bei fast 14.023 Punkten den höchsten Stand seit Oktober 2007 erreicht. Auch die Einigung auf einen siebenjährigen Finanzrahmen für Europa wirkte positiv, sagten Händler. Der US-Leitindex (Dow Jones) bröckelte im Verlauf aber etwas von seinem Zwischenhoch ab. Er gewann schließlich 0,35 Prozent auf 13.992,97 Punkte. Im Wochenvergleich ergibt sich damit ein Minus von 0,12 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index(S&P 500) stieg um 0,57 Prozent auf 1.517,93 Punkte auf den höchsten Schluss seit mehr als fünf Jahren. An der technologielastigen Nasdaq Börse rückte der Composite-Index (NASDAQ Composite) um 0,91 Prozent auf 3.193,87 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) gewann 1,06 Prozent auf 2.775,56 Punkte. Das ist ein Wochenplus von 0,42 Prozent.

 

    Die Quartalsbilanzen der US-Unternehmen hätten wieder überwiegend positiv überrascht und das Handelsdefizit des Landes sei überraschend deutlich auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren gesunken - das hat laut Händlern wieder für gute Stimmung an den Börsen gesorgt. Auch eine weitere Entspannung in Europa nach der wieder aufflammenden Unsicherheit gerade zu Wochenbeginn verbessere die Stimmung an den Börsen. Der Chart des US-Leitindex zeigt indes aus Sicht eines Händlers von Gekko Global Markets ein spannendes Bild: "Der Dow konnte zwar wie auch heute immer wieder über die technisch wichtige 14.000-Punkte-Marke klettern, aber nur einmal darüber schließen." Für ein positives Szenario müsste der Widerstand bald nachhaltig überwunden werden.

 

HEWLETT-PACKARD FÜHREN DOW NACH OBEN

 

    Bester Wert im Dow waren Hewlett-Packard (Hewlett-Packard (HP)) mit einem Aufschlag von 2,62 Prozent auf 16,87 US-Dollar. Der Computerkonzern hat strengere Richtlinien für seine Zulieferer in China eingeführt. Boeing-Titel (Boeing) waren dagegen mit minus 1,12 Prozent auf 76,56 Dollar der größte Verlierer. Der EADS-Wettbewerber (EADS) muss wohl die Konstruktion seines pannenreichen Vorzeigefliegers 787 "Dreamliner" ändern. Nach dem Brand in einer am Boden stehenden Maschine vor einem Monat hat die US-Sicherheitsbehörde NTSB Zweifel, dass die verwendeten Batterien sicher sind.

 

    Apple-Aktien blieben im Fokus. Der streitbare US-Hedgefonds-Manager und Apple-Großaktionär David Einhorn will den kalifornischen Technologiekonzern mit einer Klage sowie massivem öffentlichen Druck dazu bewegen, einen größeren Anteil seines Reichtums an die Eigner auszuschütten. Apple hatte zum Jahreswechsel gut 137 Milliarden Dollar auf der hohen Kante liegen. Einem Börsianer zufolge diskutiert Apple nun bereits über die Verwendung der Mittel. Die Aktie gewann 1,44 Prozent auf 474,98 Dollar.

 

LINKEDIN SPRINGEN NACH OBEN

 

    Um 21,51 Prozent auf 150,73 Dollar sprangen die Papiere von LinkedIn nach oben. Das Karriere-Netzwerk hatte im vierten Quartal den Umsatz um 81 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gesteigert. Der Gewinn hatte um 66 Prozent zugelegt. Bei der 24-Milliarden-Dollar schweren Übernahme des US-Computerbauers Dell können sich die Beteiligten indes nicht allzu viel Zeit lassen. Die Parteien haben sich eine Frist bis zum 5. November gesetzt. Indes stemmte sich Southeastern Asset Management gegen die Übernahmepläne. Dell-Aktien endeten 0,74 Prozent höher.

 

    Fluggesellschaften rückten ebenfalls in den Fokus. AMR-Aktien sprangen um 16,80 Prozent hoch, nachdem sich laut Händlern die Anzeichen für eine Einigung mit US Airways (US Airways Group) für einen Zusammenschluss zur weltgrößten Fluggesellschaft verdichten. Die Aktien von US Airways verloren 2,38 Prozent.

 

EURO RUTSCHT DEUTLICH UNTER 1,34 DOLLAR

 

    Der Euro stand weiter unter Druck und entfernte sich von 1,34 Dollar nach unten. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,3365 Dollar gehandelt und damit fast drei Cent tiefer als vor einer Woche. Am Rentenmarkt gewann die richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihe 2/32 auf 97 3/32 Punkte. Ihre Rendite blieb mit 1,95 Prozent unter der viel beachteten 2-Prozent-Marke./fat/ he

 

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