21.02.2013 22:20
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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste - Fed-Protokoll und Konjunkturdaten

    NEW YORK (dpa-AFX) - Unsicherheit über ein womöglich vorzeitiges Ende der US-Anleihekäufe sowie teils schwache Konjunkturdaten haben am Donnerstag die US-Börsen belastet. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) (Dow Jones) schloss mit minus 0,34 Prozent bei 13.880,62 Punkten und weitete damit seine Vortagesverluste etwas aus. Für den marktbreiten S&P-500-Index (S&P 500) ging es um 0,63 Prozent auf 1.502,42 Punkte abwärts. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index (NASDAQ Composite) 1,04 Prozent auf 3.131,49 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) büßte ebenfalls 1,04 Prozent ein und schloss bei 2.711,51 Punkten.

 

    Das jüngste Sitzungsprotokoll der US-Notenbank hatte bereits am Mittwoch die Wall Street belastet, da offenbar weiter über ein früheres Ende des erst im Dezember beschlossenen Anleihekaufprogramms diskutiert wird. Zur weltweiten Verunsicherung trugen zusätzlich Warnungen der chinesischen Regierung vor einer Überhitzung am Immobilienmarkt bei.

 

HP SETZEN SICH VOR ZAHLEN AN DOW-SPITZE

 

    Hinzu kam nun, dass die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen waren und sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Februar überraschend weiter eingetrübt hatte. "Dass der wohl wichtigste regionale Stimmungsindikator Nordamerikas regelrecht eingebrochen ist, war eine deutlich negative Überraschung", sagte Analyst Tobias Basse von der NordLB. Der Blick auf die Details sei dagegen aber nicht ganz so unerfreulich.

 

    Unter den Einzelwerten standen vor allem die Anteilsscheine von Wal-Mart (Wal-Mart Stores) im Fokus. Der größte Einzelhändler der Welt hatte im Weihnachtsgeschäft Boden gut machen können und übertraf mit seinen Zahlen zum vierten Quartal 2012 die Erwartungen der meisten Analysten. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr zeigten sich die Amerikaner zudem optimistisch, auch wenn der Konzern für das erste Quartal einen geringeren Gewinnanstieg als von Analysten erwartet prognostizierte. Die Aktie sprang um 1,52 Prozent hoch. Spitzenwert war vor der Bekanntgabe von Quartalszahlen das Papier von Hewlett-Packard (HP) mit plus 2,40 Prozent.

 

BANK OF AMERICA AM DOW-ENDE

 

    Schwächster Wert war das Papier der Bank of America mit minus 3,22 Prozent. Goldman Sachs und Morgan Stanley büßten im S&P-100-Index jeweils deutlich mehr als zwei Prozent ein.

 

    Home Depot (Home Depot) verloren nach einer Abstufung durch Stifel Nicolaus 3,10 Prozent. Das Analysehaus hatte das Anlageurteil für die Baumarktkette, die in der kommenden Woche Quartalszahlen vorlegen wird, von "Buy" auf "Hold" gesenkt.

 

SAFEWAY MIT KRÄFTIGEM KURSSPRUNG NACH ZAHLEN

 

    Die Aktien von Safeway profitierten mit einem Kurssprung von 14,11 Prozent auf 22,97 Dollar von starken Quartalszahlen. Zeitweise stiegen die Titel des zweitgrößten Lebensmitteleinzelhändlers der USA auf 23,95 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2011. Der Konzerngewinn im vierten Geschäftsquartal 2012 hatte um 13 Prozent auf 244 Millionen Dollar oder 1,02 Dollar je Aktie zugelegt. Bereinigt um Sondereffekte war das Ergebnis je Aktie (EPS) auf 0,94 Dollar gestiegen und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem EPS von 0,76 Dollar gerechnet.

 

    Die Fusionspläne der Ölkonzerne Linn Energy und Berry Petroleum fanden bei den Anlegern Anklang. Linn will den kleineren Konkurrenten Berry für insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar - inklusive Schulden - übernehmen. Linn stiegen daraufhin um 2,81 Prozent und Berry sprangen um knapp 20 Prozent hoch. Die Aktien von Verifone Systems (VeriFone Systems) brachen dagegen außerhalb der großen Indizes um 42,80 Prozent ein. Der Spezialist für elektronische Bezahllösungen verfehlte mit seiner Prognose für das zweite Geschäftsquartal die Analystenschätzungen deutlich./ck/he

 

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05.12.2016Goldman Sachs buyHSBC
30.11.2016Goldman Sachs buyDeutsche Bank AG
29.11.2016Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
19.10.2016Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
22.09.2016Goldman Sachs kaufenJP Morgan Chase & Co.
05.12.2016Goldman Sachs buyHSBC
30.11.2016Goldman Sachs buyDeutsche Bank AG
29.11.2016Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
22.09.2016Goldman Sachs kaufenJP Morgan Chase & Co.
19.07.2016Goldman Sachs buyNomura
19.10.2016Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
20.07.2016Goldman Sachs NeutralUBS AG
20.07.2016Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
28.06.2016Goldman Sachs neutralRobert W. Baird & Co. Incorporated
25.01.2016Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
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01.03.2016Goldman Sachs SellSociété Générale Group S.A. (SG)
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10.09.2014Goldman Sachs UnderweightJP Morgan Chase & Co.
09.07.2014Goldman Sachs UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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