20.07.2012 22:39
Bewerten
 (0)

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste - Spanien belastet die US-Börsen

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Eurokrise ist zurück in den USA: Die Besorgnis der Anleger, dass Europas Politiker die Finanzkrise nicht in den Griff bekommen, hat am Freitag auch auf die Kurse an den US-Börsen gedrückt. Jedoch fielen die Abschläge etwas moderater aus als zuvor an Europas Börsen. Nach drei freundlichen Handelstagen in Folge verabschiedete sich der Dow Jones Industrial (Dow Jones) mit einem Minus von 0,93 Prozent auf 12.822,57 Punkte in das Wochenende. Binnen Wochenfrist hat der US-amerikanische Leitindex damit zwar noch ein moderates Plus von 0,36 Prozent verbucht, auf Monatssicht ist der Index aber inzwischen ins Minus gerutscht.

 

    Der marktbreite S&P 500-Index (S&P 500) verlor am Freitag 1,01 Prozent auf 1.362,66 Zähler. An der Technologiebörse, die am Vortag fest geschlossen hatte, war die Gegenbewegung besonders stark zu spüren. Dort sackte der Nasdaq Composite Index (NASDAQ Composite) um 1,37 Prozent auf 2.925,30 Punkte ab. Der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) gab gleichzeitig um 1,42 Prozent auf 2.618,04 Punkte nach.

 

    An den Finanzmärkten geht die Sorge um, dass die am Freitag von den EU-Finanzministern verabschiedeten Milliardenhilfen für Spaniens maroden Bankensektor nicht reichen könnten. Auch am spanischen Anleihenmarkt spitzt sich die Lage immer weiter zu. So musste das Land am Freitag Risikoaufschläge in Rekordhöhe für seine Staatstitel zahlen. Zudem kletterte die Zehnjahresrendite wieder über die kritische Marke von sieben Prozent. "Die Probleme verschwinden nicht einfach, sondern die Krise vertieft sich", sagte ein Investmentstratege in New York zur Situation in Europa.

 

SPANIEN SENKT WACHSTUMSPROGBNOSE - REZESSION AUCH IN 2013

 

    Auf die Stimmung gedrückt hat laut Börsianern zudem, dass Spanien die Wachstumsprognosen für die beiden kommenden Jahre reduziert hat und auch im kommenden Jahr mit einer anhaltenden Rezession rechnet. Die schlechten Nachrichten aus dem Euroland ließen die Kurse an Europas Börsen zum Teil deutlich einbrechen. Auch der Euro ging wieder auf Talfahrt und rutschte erneut unter die Marke von 1,22 US-Dollar.

 

    Unterdessen fehlten dem US-Markt die positiven Impulse aus der Berichtssaison, wie sie etwa zuvor IBM oder Ebay (eBay) geliefert hatten. Am Freitag legte US-Industrieschwergewicht General Electric (GE) eine durchaus gemischte Bilanz vor. Dank eines brummenden Industriegeschäfts hatte der Mischkonzern im zweiten Jahresviertel zwar operativ mehr verdient als von Analysten erwartet worden war. Allerdings war der Umsatz genauso hinter den Prognosen zurückgeblieben wie der Überschuss, der auch wegen Sondereffekten in der Finanzsparte um 16 Prozent geschrumpft war. Angesichts seiner breiten Angebotspalette gilt GE als Gradmesser für die gesamte US-Wirtschaft. Die GE-Aktie schloss mit einem Aufschlag von 0,35 Prozent auf 19,87 US-Dollar und war damit eine der wenigen Gewinner im Dow. Den Index führte mit der Aktie des Einzelhändlers Wal-Mart (Wal-Mart Stores) ein defensiver Wert an. Das Papier verteuerte sich um rund ein Prozent. Wie zuvor schon an Europas Börsen gerieten vor allem Bankentitel im Dow unter Druck: Bank of America gaben um über zweieinhalb Prozent ab, JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) sackten um 1,63 Prozent ab.

 

XEROX-AKTIE VERLIERT - AUSBLICK GESENKT

 

    Noch deutlich bergab ging es für die Aktien des Dokumentenmanagement -Dienstleisters Xerox . Sie verloren 6,82 Prozent auf 6,70 Dollar, nachdem das Unternehmen die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr reduziert hatte. Halter von Sandisk (SanDisk)-Aktien konnten sich hingegen freuen. Die Papiere des Herstellers von Flash-Speicherkarten reagierten mit einem Kurssprung von mehr als zehn Prozent auf besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen.

 

    Einen gelungenen Börsenstart legte zudem der Hersteller von Internet-Firewalls Palo Alto Networks hin. Bei seinem Börsengang hatte der Konzern 6,2 Millionen Aktien zu je 42 Dollar verkauft und damit mehr als 260 Millionen Dollar eingenommen. Das war mehr als das Unternehmen angepeilt hatte. Zeitweilig kletterten die Papiere am Freitag auf über 62 Dollar, am Ende gingen sie immerhin noch mit einem Aufschlag von 26,50 Prozent bei 53,13 Dollar aus dem Handel. Börsianer sahen darin ein Zeichen, dass das IPO-Geschäft im Technologiesektor in Fahrt kommt./tav/he

 

Nachrichten zu IBM Corp. (International Business Machines)

  • Relevant
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu IBM Corp. (International Business Machines)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
12.01.2017IBM BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
27.09.2016IBM HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
19.07.2016IBM NeutralUBS AG
19.07.2016IBM SellSociété Générale Group S.A. (SG)
15.07.2016IBM UnderweightBarclays Capital
12.01.2017IBM BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
14.04.2016IBM BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
18.02.2016IBM overweightMorgan Stanley
08.01.2016IBM BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
20.10.2015IBM BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
27.09.2016IBM HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
19.07.2016IBM NeutralUBS AG
19.04.2016IBM NeutralUBS AG
18.04.2016IBM market-performBernstein Research
01.04.2016IBM Sector PerformRBC Capital Markets
19.07.2016IBM SellSociété Générale Group S.A. (SG)
15.07.2016IBM UnderweightBarclays Capital
11.07.2016IBM SellSociété Générale Group S.A. (SG)
01.03.2016IBM SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.01.2016IBM UnderperformJefferies & Company Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für IBM Corp. (International Business Machines) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

Asiens Börsen in Grün -- Kraft Heinz zieht milliardenschweres Angebot für Unilever zurück -- Air Berlin trifft bei Anleihegläubigern mit Umtauschangebot auf wenig Gegenliebe

Covestro belohnt Aktionäre nach Gewinnverdopplung. Amazon kündigt über 2000 neue Arbeitsplätze in Deutschland an. Schäuble: Habe Griechenland nicht mit Euro-Ausscheiden gedroht.
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am schlechtesten ab?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So haben sich Apple, SAP, Zalando und Co. entwickelt
Jetzt durchklicken
Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Wer verzeichnet den höchsten Umsatz?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern ist die Korruption besonders hoch
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Seit diesem Wochenende gelten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen zum Fracking. Wie stehen Sie zu der umstrittenen Fördermethode?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Allianz840400
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BASFBASF11
Unilever N.V.A0JMZB
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
adidas AGA1EWWW
The Kraft Heinz CompanyA14TU4