14.02.2013 17:04
Bewerten
 (0)

ROUNDUP: BNP tritt auf die Kostenbremse - Gewinneinbruch im vierten Quartal

    PARIS (dpa-AFX) - Die größte französische Bank BNP Paribas greift angesichts der schwierigen Lage der Branche wie die meisten Konkurrenten zum Rotstift. Die Kosten sollen bis 2015 um zwei Milliarden Euro gedrückt werden, sagte Bank-Chef Jean-Laurent Bonnafe am Donnerstag in Paris. Rund die Hälfte der Einsparungen sollen im Filialgeschäft erzielt werden. Auch im Investmentbanking müssen die Kosten und Risiken weiter runter - anders als einige andere Großbanken wie zum Beispiel die UBS will die BNP grundsätzlich an dem Geschäft festhalten. Bonnafe sieht sein Haus weiter als Universalbank, die ähnlich wie die Deutsche Bank breit aufgestellt bleibt.

 

    2012 profitierte die Bank von ihrer Ausrichtung und kam vergleichsweise gut durch das für die Branche schwierige Jahr. Zwischen Oktober und Dezember belasteten jedoch Abschreibungen in Italien und die Neubewertung eigener Schulden das Ergebnis. Der Gewinn sei um ein Drittel auf 514 Millionen Euro gesunken. Die Bank musste insgesamt 345 Millionen Euro auf Firmenwerte abschreiben. Der Großteil davon geht auf das Geschäft in Italien zurück. Zudem drückte die Neubewertung von eigenen Schulden mit 286 Millionen Euro auf das Ergebnis. Dieser Effekt wirkt sich in operativ besseren Zeiten für die Banken negativ aus, in schlechteren wie vor einem Jahr schönt er die Bilanz.

 

    Über das Jahr gesehen konnte die Großbank den Gewinn um acht Prozent auf 6,55 Milliarden Euro steigern. 2011 hatten allerdings die Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen das Ergebnis verhagelt. Bereinigt um diese Sondereffekte sank der operative Gewinn um neun Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Da die Bank gut mit Kapital ausgestattet ist, kann sie sich ein deutliches Plus bei der Dividende leisten. Die Aktionäre sollen für 2012 eine Gewinnbeteiligung von 1,50 Euro je Aktie erhalten - das sind 25 Prozent mehr als für 2011. Am Markt kamen die Sparmaßnahmen, die erhöhte Dividende und Aussagen zum Kapital gut an. Die Aktie legte zuletzt um mehr als drei Prozent auf 47,4 Euro zu und war damit eine der besten Werte im Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50).

 

    Bonnafe machte keine Angaben darüber, wie viele Stellen im Zuge des Sparprogramms wegfallen sollen. Fest steht aber, dass es wohl vor allem im Investmentbanking Verschiebungen zu stark wachsenden Regionen geben wird. In Asien sollen in den kommenden Jahren 1.300 Stellen aufgebaut werden. Dort beschäftigen die Franzosen derzeit rund 8.000 Mitarbeiter. In der Region erhofft sich die Großbank bis 2016 jährliche Wachstumsraten von rund zwölf Prozent. Auch die Deutsche Bank hatte Ende Januar angekündigt, dass sie neben dem Abbau von mindestens 2.000 Stellen die Verlagerung von tausenden Stellen prüft./zb/sf/he

 

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
04.02.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
04.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
03.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
02.02.2016Deutsche Bank neutralCredit Suisse Group
01.02.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
29.01.2016Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
29.01.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.01.2016Deutsche Bank buyNomura
28.01.2016Deutsche Bank kaufenDZ-Bank AG
27.01.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
04.02.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
02.02.2016Deutsche Bank neutralCredit Suisse Group
01.02.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
29.01.2016Deutsche Bank NeutralBNP PARIBAS
29.01.2016Deutsche Bank neutralMorgan Stanley
04.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
03.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
29.01.2016Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
29.01.2016Deutsche Bank SellS&P Capital IQ
28.01.2016Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen

Heute im Fokus

DAX geht tiefrot ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- US-Jobdaten durchwachsen -- VW verschiebt Bilanzvorlage und HV -- Rocket Internet verkleinert sich -- LinkedIn, RWE, Toyota im Fokus

Twitter schließt 125.000 Zugänge. New Jersey verklagt VW im Abgas-Skandal. Disneys Star Wars spielt zweite Milliarde im Eiltempo ein. Rückruf manipulierter VW-Wagen in Belgien ab März. Gläubiger beenden erste Kontrollrunde in Athen. Stahlwerte leiden unter Kapitalerhöhung von ArcelorMittal. Ölpreise können Gewinne nicht halten. EU offen für Libyen-Einsatz. Experten: Apple hielt 2015 zwei Drittel des Marktes bei Computeruhren. Gute Nachfrage kurbelt Geschäft von CANCOM an.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Regulierungsvorgaben für die Vermittlung von Finanzprodukten laufen unvermindert fort. Nutzt dies letztlich dem Anleger?