22.02.2013 12:28
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Banken tilgen deutlich weniger EZB-Notkredite als erwartet

DRUCKEN
    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Banken des Euroraums halten sich mit der Rückzahlung von Notkrediten an die Europäische Zentralbank (EZB) sichtlich zurück. Wie die EZB am Freitag mitteilte, wollen insgesamt 356 Institute 61,1 Milliarden Euro vorzeitig tilgen. Der Rückfluss stammt aus dem zweiten ungewöhnlich langen Kreditgeschäft der EZB mit den Banken vom Februar 2012.

 

    Die Summe lag deutlich unter den Markterwartungen von etwa 120 Milliarden Euro. Es war die erste Gelegenheit für die Geldhäuser, Notkredite aus der zweiten großen Geldspritze der EZB zurückzuzahlen. Der Euro gab nach den Daten spürbar nach. Sichere Anlagen wie deutsche Anleihen erhielten Zulauf. Am Interbankenmarkt gaben die Zinsen für kurzfristige Liquidität nach.      20 PROZENT DER NOTKREDITE GETILGT

 

    Zusammen mit einem weiteren Geschäft vom Dezember 2011 hatte die EZB den Banken Notkredite über insgesamt rund ein Billion Euro zur Verfügung gestellt. Beide Kreditgeschäfte haben eine ungewöhnlich lange Laufzeit von bis zu drei Jahren. Die Banken können die Mittel aber nach etwa einem Jahr vorzeitig tilgen. Grund der Notkredite war die drohende Eskalation der Schuldenkrise.

 

    Darüber hinaus wollen die Geldhäuser weitere 1,7 Milliarden Euro aus dem ersten Kreditgeschäft an die EZB zurückzahlen. Bei diesem Geschäft sind Rückzahlungen seit Ende Januar möglich. Insgesamt beläuft sich der Rückfluss aus den beiden Notkrediten auf gut 212 Milliarden Euro oder etwa zwanzig Prozent der Gesamtsumme. Hohe Rückflüsse gelten als Zeichen der Entspannung des nach wie vor angeschlagenen Bankensektors./bgf/hbr

 

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX rutscht zum Wochenende unter 13.000 -- US-Börsen mit neuen Rekorden -- Daimler meldet operativen Gewinneinbruch -- Bitcoin klettert über 6.000 Dollar-Marke -- PayPal, Atlassian, Apple im Fokus

Evotec-Aktie bricht ein: Lakewood erhöht Leerverkaufsposition. Siemens Gamesa greift nach Gewinnwarnung durch. EU-Mitarbeiter untersuchen BMW-Büros wegen Kartellverdachts. General Electric verfehlt Gewinnerwartungen. Software AG bleibt hinter Erwartungen zurück. Austausch der Aktiengattung der Linde AG im DAX.

Top-Rankings

Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
KW 42: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Konjunktur/Wirtschaft
15:00 Uhr
Termine: EZB-Sitzung am Donnerstag
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
BASFBASF11
Allianz840400
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Siemens AG723610
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Deutsche Telekom AG555750