ROUNDUP: Boehringer Ingelheim will US-Unternehmen Actimis übernehmen
VEREINBARUNG AN FORTSCHRITTE BEI WIRKSTOFF GEKNÜPFT
Die Vereinbarung sei an das Erreichen vorher festgelegter Forschungsfortschritte mit dem Asthmamittel AP768 geknüpft. Wenn der Wirkstoff, der sich derzeit in der klinischen Phase-I befinde, erfolgreich die Phase III durchlaufe, werde Boehringer Ingelheim 100 Prozent der Actimis-Anteile besitzen.
"Die Entwicklungskandidaten von Actimis bieten uns eine innovative Verstärkung auf dem Gebiet der Atemwegserkrankungen", wird Andreas Barner, verantwortlich bei Boehringer für die Pharma-Forschung, Entwicklung und Medizin, in der Mitteilung zitiert. Für Boehringer ist es die erste Biotech-Übernahme der Firmengeschichte. Mit ihrem wichtigsten Medikament, dem Atemwegsmittel Spiriva, setzte das Familienunternehmen 2007 knapp 1,8 Milliarden Euro um - ein Plus von fast 30 Prozent.
2007 wies der Konzern ein um zwei Prozent rückläufiges Betriebsergebnis (EBIT) von 2,1 Milliarden Euro aus. Der Umsatz legte zwar um 3,6 Prozent auf 10,95 Milliarden Euro zu. Die Konkurrenz durch Nachahmermittel für das Arthritismittel Mobic und der starke Euro hatten aber insgesamt zu einem Umsatzverlust von mehr als fünf Prozent geführt.
Für das laufende Geschäftsjahr hatte der Bayer-Konkurrent bei der Jahrespressekonferenz im April in örtlichen Währungen ein Umsatzplus von neun Prozent und ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt./ep/fn


