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21.02.2013 14:39

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ROUNDUP: Britische Daimler-Tochter zahlt Millionen-Strafe wegen Preisabsprachen

Daimler zu myNews hinzufügen Was ist das?


    LONDON (dpa-AFX) - Preisabsprachen in Großbritannien kommen Daimler teuer zu stehen: Wegen Wettbewerbsverstößen bei Nutzfahrzeugen müssen der Autohersteller und drei britische Händler insgesamt 2,6 Millionen britische Pfund (3 Millionen Euro) zahlen, wie die britische Aufsichtsbehörde OFT (Office of Fair Trading) am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte.

 

    Auf Daimlers Großbritannien-Tochter Mercedes-Benz UK entfällt demnach mit 1,5 Millionen Pfund (1,7 Millionen Euro) der Großteil der Strafe. Ein vierter Händler, der zuerst mit der Behörde kooperiert und Beweise geliefert habe, könne bei weiterer Zusammenarbeit um eine Strafe herumkommen. Laut OFT stammen die Verstöße aus den Jahren 2008 bis 2010. Neben Preisabsprachen hätten die Daimler-Tochter und die Händler auch Geschäftsgeheimnisse ausgetauscht.

 

    Mercedes-Benz UK bedaure den Vorfall und habe viel daraus gelernt, hieß es in einer Mitteilung der britischen Daimler-Tochter. Das Unternehmen habe in den vergangenen drei Jahren mit den Behörde kooperiert. Durch die mit der OFT erzielte Einigung sei der Fall nun abgeschlossen.

 

    Der Fall weckt Erinnerungen an einen Bestechungsskandal von sehr viel größerem Ausmaß, in den Daimler verwickelt war: 2010 hatte sich der Dax-Konzern in einem Vergleich mit der US-Justiz schuldig bekannt, über zehn Jahre hinweg in mindestens 22 Ländern Regierungsbeamte für lukrative Aufträge bestochen zu haben. Schmiergeld floss unter anderem in China, Russland, Ägypten, Griechenland und der Türkei.

 

    Damals zahlte Daimler 185 Millionen Dollar Strafe. Als Teil des gerichtlichen Vergleichs überwacht außerdem der frühere FBI-Chef Louis Freeh als sogenannter Monitor im Auftrag von Gericht und der US-Börsenaufsicht SEC noch bis Ende März den Konzern.

 

    Seit zwei Jahren leitet zudem die frühere Bundesverfassungsrichterin und SPD-Ministerin Christine Hohmann-Dennhardt das neu eingerichtete Vorstandsressort Recht und Integrität. Sie wacht darüber, dass sich die Daimler-Mitarbeiter an Gesetze und Spielregeln halten. Schwerwiegende Verstöße seien inzwischen sehr selten geworden, sagte sie im vergangenen Herbst./mmb/stb/fbr

 

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