27.12.2012 14:22
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Bundesagentur rutscht 2013 tiefer in die roten Zahlen

    NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird nach Prognosen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Jahr 2013 tiefer als erwartet in die roten Zahlen rutschen. IfW-Finanzexperte Alfred Boss rechnet wegen des sich voraussichtlich eintrübenden Arbeitsmarktes im Jahr 2013 mit einem Defizit von 1,65 Milliarden Euro, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstag) - dies wären rund 450 Millionen Euro mehr als bisher für 2013 veranschlagt. Die BA hatte allerdings in der Vergangenheit immer wieder zu bedenken gegeben, dass eine solide Jahresfinanzprognose kaum vor Juni möglich ist.

 

    Unterdessen zeichnet sich für das Jahr 2012 ein höherer BA-Überschuss ab als die BA zunächst selbst prognostiziert hatte. Statt 2,1 Milliarden Euro werde die BA aller Voraussicht nach rund 2,3 Milliarden Euro mehr einnehmen als ausgeben, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise Weise der Nachrichtenagentur dpa. Genau wisse man dies erst, wenn klar sei, wie stark Weihnachtsgeldzahlungen bei den Dezember-Beiträgen zu Buche schlagen. "Auf jeden Fall werden wir über 2,1 Milliarden Euro liegen."

 

    Ungeachtet dessen steht die Bundesagentur vor finanziell schwierigeren Zeiten. Laut mittelfristiger Finanzprognose rechnet der BA-Vorstand in den kommenden Jahren kaum noch mit Überschüssen. Eine wieder rund laufende Konjunktur mit 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum unterstellt erwartet die BA für 2014 nur noch einen Überschuss von 200 Millionen Euro, 2015 von 900 Millionen. Dadurch dürfte die BA kaum noch in der Lage sein, Rücklagen zur Bewältigung schwerer Jobkrisen zu bilden.

 

    Als Ursache für das Defizit im Jahr 2013 führt Weise im wesentlichen die Streichung von Bundeszuschüssen an. Mit der Entscheidung der schwarz-gelben-Bundesregierung, den bisher der BA zustehenden Anteil an der vergangenen Mehrwertsteuererhöhung zu streichen, fehlten im Bundesagentur-Haushalt Milliarden von Euro; dies werde auch dadurch nicht aufgewogen, dass die Bundesregierung die BA künftig vom sogenannten Eingliederungsbeitrag entlaste. "Unter dem Strich fehlen der Bundesagentur im Jahr 2013 rund zwei Milliarden Euro", hatte Weise schon bei Verabschiedung des Bundeshaushalts im November geklagt./kts/DP/jkr

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow Jones endet im Plus -- US-Notenbank: Nächste Zinserhöhung dürfte 'bald' kommen -- Vonovia dank Übernahme mit Gewinnsprung -- Tiffany, Rocket Internet, GfK-Index im Fokus

Bieterkrieg bei Stada wohl abgeblasen. Moody's stuft China erstmals seit 1989 ab. Keine Machtübernahme von Investorenfamilie Hastor bei Grammer. Elon Musk lässt aufhorchen: Werden Teslas zu Wlan-Hotspots? MediGene-Aktie springt kräftig an. EZB sieht in möglicher Korrektur am Anleihenmarkt eine Gefahr. Glencore erwägt Kauf des Rivalen Bunge.

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 20: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett aktuell im Depot
Die Top-Positionen von Warren Buffett (März 2017)
Bestbezahlte Praktikantenstellen
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Das verdienen die Chefs der Notenbanken
Wie hoch sind ihre Gehälter?
Aktion Frühjahrsputz: Die unsinnigsten Subventionen der Bundesregierung
So werden Steuergelder verschwendet
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
MediGene AGA1X3W0
BASFBASF11
EVOTEC AG566480
Allianz840400
MorphoSys AG663200
BMW AG519000
Infineon AG623100
Nordex AGA0D655