27.01.2013 15:17
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ROUNDUP/'Dreamliner': Leasingunternehmen hält Probleme für beherrschbar

    TOKIO/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Ein großer "Dreamliner"-Kunde, das US-amerikanische Flugzeug-Leasingunternehmen ILFC, hält die Probleme des einstigen Boeing -Vorzeigejets trotz mehrerer Zwischenfälle für beherrschbar. Boeing befinde sich in einer "schwierigen Situation", sagte ILFC-Chef Henri Courpron dem "Handelsblatt" (Montag). Insgesamt bestellte das Unternehmen 74 "Dreamliner", die erste Auslieferung war für April vorgesehen. Er rechne aber damit, dass der Plan eingehalten werde, meinte Courpron. Möglicherweise sei ein Herstellungsfehler der Batterie der Boeing 787 für die Pannen verantwortlich. Derzeit darf das Flugzeug aufgrund eines Verbots der Luftfahrtbehörden nicht mehr starten.

 

    Wegen der Probleme mit dem "Dreamliner" streicht die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) weitere 379 Flüge. Wie die Airline am Samstag mitteilte, sind davon vom 1. bis 18. Februar 245 nationale Verbindungen und 134 internationale Flüge mit insgesamt rund 24.300 Fluggästen betroffen, darunter auch Verbindungen nach Frankfurt. Zusammen mit den bereits seit Mitte Januar gecancelten Flügen steige die Zahl damit auf insgesamt 838 ausgefallene Verbindungen mit potenziell 82.000 Fluggästen. ANA ist bisher Boeings größter Abnehmer für den "Dreamliner". Die Gesellschaft hat 17 der 50 bisher ausgelieferten Maschinen erhalten.

 

BATTERIEN GELTEN ALS HAUPTURSACHE

 

    Nach der Notlandung eines ANA-"Dreamliners" am 16. Januar im Westen Japans und weiterer Zwischenfälle müssen alle Langstreckenjets des Typs am Boden bleiben. Wann die Maschinen wieder abheben können, ist noch nicht absehbar. Als Hauptursache für die Probleme gelten die Batterien des Flugzeugs./tk/mi/DP/he

 

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