25.05.2012 18:23
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ROUNDUP: EDF weist Baden-Württembergs Milliardenforderung zurück

    PARIS (dpa-AFX) - Nach dem umstrittenen EnBW -Deal hat der französische Energieversorger EDF eine Milliardenforderung der baden-württembergischen Landesregierung als völlig unbegründet und überzogen zurückgewiesen. In einer am Freitagabend verbreiteten Erklärung des Konzerns heißt es zu der Forderung über rund zwei Milliarden Euro, EDF erwäge für jeglichen entstehenden Schaden durch dieses "überzogene Verfahren, das mehrere Monate in Anspruch nehmen wird" seinerseits Schadensersatzforderungen.

 

    Wie am Freitag in Stuttgart aus informierten Kreisen verlautet war, beläuft sich die Schiedsgerichtsklage gegen den Konzern im Zusammenhang mit dem Wiedereinstieg des Landes bei der Energie Baden-Württemberg (EnBW) auf diese Summe. Dieser Betrag sei zu viel bezahlt worden. Nach EDF-Angaben ging die Klage im vergangenen Februar von der landeseigenen Neckarpri GmbH aus.

 

    Die grün-rote Landesregierung hatte die Klage im Frühjahr 2012 eingereicht, weil sie den Preis für zu hoch hält. Unter dem damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) hatte das Land im Dezember 2010 für rund 4,7 Milliarden Euro 45,01 Prozent der EnBW-Anteile von der EDF gekauft. In der EDF-Stellungnahme heißt es, der französische Energiekonzern habe lediglich für den Verkauf seines Anteils den von Baden-Württemberg festgesetzten Preis akzeptiert./rek/ols/DP/stk

 

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