ROUNDUP: EZB-Präsident - Einigung in Athen erreicht
Auch in Athen verdichteten sich die Anzeichen, dass die Spitzen der regierungsstützenden Parteien eine Lösung für die noch fehlenden 300 Millionen Euro finden wollten. Dies berichtete das staatliche Fernsehen (NET). Eine offizielle Erklärung des Büros von Regierungschef Lucas Papademos gab es zunächst nicht. Das strittige Thema war bei dem Verhandlungsmarathon in der Nacht zum Donnerstag ungelöst geblieben. Am Abend wollten sich die Euro-Finanzminister zu einer Sondersitzung in Brüssel treffen, um über Griechenland zu beraten.
Die Europäische Zentralbank gehört mit der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zur sogenannten Troika, die über Milliardenhilfen für Griechenland entscheiden. Ohne das Geld droht dem Land schon im März die Pleite./ben/hqs/tt/DP/hbr


