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16.01.2013 17:56

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ROUNDUP: Goldman Sachs auf dem Weg zu alter Stärke - Einigung im Pfändungsstreit

Goldman Sachs zu myNews hinzufügen Was ist das?


    NEW YORK (dpa-AFX) - Hohe Gewinne bei Beteiligungen, eine Erholung im Investmentbanking und strikte Kostenkontrolle: Nach einem mageren Jahr verdiente die weltgrößte Investmentbank Goldman Sachs 2012 wieder prächtig - vom Rekordgewinn aus dem Jahr 2009 ist die Bank allerdings noch ein gutes Stück entfernt. 2012 stieg der Überschuss um 191 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar (5,5 Mrd Euro), wie die Bank am Mittwoch in New York mitteilte. Goldman Sachs einigte sich zudem im Streit mit den Aufsichtsbehörden über Schlampereien bei Hauspfändungen und schloss damit eine juristische Baustelle.

 

    Bei dem starken Gewinnplus im vergangenen Jahr profitierte die Bank auch davon, dass sie nicht mehr wie in den Vorjahren einen großen Teil des Gewinns an Warren Buffett weitergeben musste. Der als Orakel von Omaha bekannte Investor hatte die Bank in der Finanzkrise mit einer Geldspritze von fünf Milliarden Dollar gestützt und ließ sich diese teuer bezahlen. Anfang 2011 war Buffett wieder ausgestiegen.

 

KOSTEN SOLLEN RUNTER

 

    Im vergangenen Jahr legten die Erträge um 19 Prozent auf 34 Milliarden Dollar zu. Anders als vor der Krise gab Goldman Sachs den Zuwachs nicht überwiegend an die Investmentbanker weiter. Die Löhne und Boni stiegen nur um sechs Prozent auf 13 Milliarden Dollar. Unternehmenschef Llyod C. Blankfein hatte der Bank nach einigen Misserfolgen und teils roten Zahlen eine Rosskur aufgedrückt.

 

    Der Manager will die Kosten um knapp zwei Milliarden Dollar drücken. 2012 gelang ihm das noch nicht, aber immerhin stagnierten die Kosten bei rund 23 Milliarden Dollar. Bei den einzelnen Sparten lief es fast überall besser als noch 2012. Im Kerngeschäft beim Handel mit Zinsprodukten, Rohstoffen und Währungen legte der Ertrag zweistellig auf zehn Milliarden Dollar zu.

 

EINE JURISTISCHE BAUSTELLE WURDE GESCHLOSSEN

 

    Dabei schnitt die Bank auch im Geschäft mit Hypothekenkrediten wieder besser ab und profitierte dabei wie die Konkurrenz von einer Erholung am US-Häusermarkt. Die Probleme dort hatten zuletzt das Ergebnis immer wieder belastet und auch zahlreiche Auseinandersetzung mit den Aufsichts- und Justizbehörden gebracht. Die Untersuchung der US-Notenbank Fed und der US-Bankenregulierer OCC im Zusammenhang mit schlampiger Arbeit bei Pfändungen einer früheren Tochter beendete Goldman Sachs am Mittwoch.

 

    Zusammen mit Morgan Stanley zahlt die Bank dafür insgesamt 557 Millionen Dollar. Die beiden Investmentbanken folgen damit zehn anderen Instituten - darunter JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und Citigroup - die sich am 7. Januar mit den Aufsichtsbehörden auf eine Zahlung von 8,5 Milliarden Dollar geeinigt hatten. Am Markt kamen die Zahlen und die Einigung gut an - die Goldman-Aktie legte zuletzt um knapp drei Prozent zu./zb/stb/he

 

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