01.02.2013 16:40
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Hewlett-Packard schließt Standort in Rüsselsheim

    STUTTGART (dpa-AFX) - Hewlett-Packard (Hewlett-Packard (HP)) will seinen Standort in Rüsselsheim schließen und rund 850 weitere Stellen streichen. Damit wird in Deutschland im Zuge des weltweiten Sparprogramms mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz wegfallen. Danach soll es aber keinen weiteren Jobabbau mehr geben.

 

    In Rüsselsheim sollen zudem weitere rund 250 Mitarbeiter sollen zurück zur Adam Opel AG wechseln, wie der Computer-Konzern am Freitag in Böblingen mitteilte. Der Autobauer hatte die IT-Dienste einst ausgelagert und holt sie jetzt zurück ins Haus.

 

    Bereits im Herbst hatte das HP den Abbau von 450 der bisher 10.300 Arbeitsplätze angekündigt. Der Standort in Rüsselsheim soll den Angaben zufolge bis zum Abschluss des Geschäftsjahres 2013 Ende Oktober dichtmachen.

 

    "Damit ist der Beitrag aus Deutschland zu diesem Sparprogramm abgeschlossen", sagte der HP-Geschäftsführer in Deutschland, Volker Smid, der Nachrichtenagentur dpa. Es seien nur noch sehr geringe weitere Anpassungen möglich. Weltweit will Hewlett-Packard rund 29.000 Stellen streichen.

 

    Arbeitnehmervertreter kritisierten die Pläne unterdessen scharf. "Mit einer in die Zukunft gerichteten und weitsichtigen Personalpolitik hat das absolut nichts zutun", sagte der baden-württembergische IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann. Die Gewerkschaft Verdi warnte HP vor einem "kurzfristigen Kahlschlag". Durch den erhöhten Arbeitsdruck werde die Gesundheit der Beschäftigten "leichtfertig aufs Spiel gesetzt".

 

    Smid kündigte an, HP wolle alles tun, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. "Man kennt HP aus der Vergangenheit als ein Unternehmen, dass solche Maßnahmen im Einvernehmen mit dem Betriebsrat gestaltet." Konkret wolle er den Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern aber nicht vorgreifen.

 

    Hintergrund für den Sparkurs bei HP ist eine allgemeine Flaute im PC-Geschäft wegen der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten sowie der steigenden Beliebtheit von Tablet-Computern und Smartphones. Hinzu kommen widersprüchliche Entscheidungen im Management. Der von SAP gekommene kurzzeitige Konzernchef Léo Apotheker wollte sich vom PC-Bereich trennen und stattdessen auf Software setzen. Dieser Kurs wurde inzwischen wieder revidiert.

 

    "Wir müssen unsere Strukturen kontinuierlich anpassen, für künftiges Wachstum ausrichten und in einem globalen Verbund optimal aufstellen", erklärte Smid.

 

    Das Unternehmen mit Sitz in Palo Alto steht nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner nur noch knapp an der Spitze der PC-Hersteller. Der chinesische Aufsteiger Lenovo ist den Amerikanern bei den Stückzahlen dicht auf den Fersen. In Deutschland hat der US-Konzern die Führungsposition bereits verloren und ist auf Rang drei hinter Acer und Lenovo zurückgefallen.

 

    HP stellt nicht nur Computer und Drucker her, sondern bietet auch eine große Bandbreite von Software-Lösungen an, etwa für die Cloud, also die Bereitstellung von IT-Diensten aller Art über das Internet./lan/DP/jha

 

Anzeige

Nachrichten zu Hewlett-Packard (HP) Inc

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Hewlett-Packard (HP) Inc

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.07.2017Hewlett-Packard (HP) OutperformRBC Capital Markets
19.05.2017Hewlett-Packard (HP) Sector PerformRBC Capital Markets
19.04.2017Hewlett-Packard (HP) OverweightBarclays Capital
23.02.2017Hewlett-Packard (HP) Equal WeightBarclays Capital
23.02.2017Hewlett-Packard (HP) HoldMaxim Group
20.07.2017Hewlett-Packard (HP) OutperformRBC Capital Markets
19.04.2017Hewlett-Packard (HP) OverweightBarclays Capital
25.02.2016Hewlett-Packard (HP) BuyDeutsche Bank AG
11.12.2015Hewlett-Packard (HP) Market PerformBMO Capital Markets
03.12.2015Hewlett-Packard (HP) BuyArgus Research Company
19.05.2017Hewlett-Packard (HP) Sector PerformRBC Capital Markets
23.02.2017Hewlett-Packard (HP) Equal WeightBarclays Capital
23.02.2017Hewlett-Packard (HP) HoldMaxim Group
23.02.2017Hewlett-Packard (HP) NeutralMizuho
14.10.2016Hewlett-Packard (HP) NeutralUBS AG
14.12.2012Hewlett-Packard (HP) underperformJefferies & Company Inc.
29.11.2012Hewlett-Packard (HP) sellUBS AG
22.11.2012Hewlett-Packard (HP) verkaufenFrankfurter Tagesdienst
22.11.2012Hewlett-Packard (HP) sellCitigroup Corp.
22.11.2012Hewlett-Packard (HP) sellDeutsche Bank Securities

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Hewlett-Packard (HP) Inc nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX leichter -- Dow Jones im Minus -- Mögliches Kartell: Druck auf Autobauer steigt -- Deutsche Bank und JP Morgan wollen Libor-Klagen beilegen -- Ryanair im Fokus

Ausverkauf im Autosektor. Philips nach Leuchtenabspaltung mit Gewinneinbruch. Trump bringt in Russland-Affäre Recht auf Begnadigung ins Spiel. Brexit treibt Bank of America von London nach Dublin. EZB-Direktor Mersch: Notenbank-Krisenpolitik wird nicht notwendig bleiben

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3
So schnitten die DAX-Werte im ersten Halbjahr 2017 ab
Tops und Flops
BlackRock Beteiligungen
In diese Unternehmen investiert der Fondsgigant
Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Porsche Holding SE VzPAH003
Nordex AGA0D655
Allianz840400
TeslaA1CX3T
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
BASFBASF11
Siemens AG723610