ROUNDUP/IWF: Eurokrise bremst Wachstum in China
Falls Peking keine wirtschaftspolitischen Gegenmaßnahmen ergreifen sollte, könnte das Wachstum um bis zu vier Prozentpunkte fallen. Bereits derzeit belaste die Eurokrise die Stimmung von Investoren und Konsumenten in China. Allerdings räumt der IWF ein, dass Peking wegen seiner Geldreserven erheblichen Spielraum für entschlossenes Gegensteuern zur Verfügung habe.
Der IWF rechnet dieses Jahr mit acht Prozent Wachstum in China, im nächsten Jahr mit 8,5 Prozent. Nach dem rasanten Wachstumschub der vergangenen Jahre scheine China gegenwärtig eine "sanfte Landung" anzusteuern, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichen Bericht.
Die Inflation dürfte dieses Jahr bei 3 bis 3,5 Prozent liegen, im nächsten Jahr sogar weiter auf bei 2,5 bis 3 Prozent abfallen.
Zugleich mahnen die IWF-Experten aber auch weitere Reformen in China an. Dazu gehöre eine Ankurbelung des Konsums sowie der Aufbau eines sozialen Netzes.
Kritisch ging die in Washington ansässige Organisation mit der Wechselkurs-Politik Pekings ins Gericht. Zwar begrüßte der IWF die bisherigen Schritte zur Wechselkursanpassung. Die chinesische Währung sei aber weiterhin unterbewertet./pm/DP/stk







