22.12.2012 17:04
Bewerten
 (0)

ROUNDUP/IWF: Frankreich verfehlt Defizitziel

    WASHINGTON/PARIS (dpa-AFX) - Das kriselnde Euro-Schwergewicht Frankreich bekommt aus Sicht des Internationalen Währungsfonds sein Defizit nicht in den Griff. Der IWF rechnet damit, dass Frankreich im nächsten Jahr die EU-Defizitgrenze nicht einhalten kann. Wie der Währungsfonds am Freitag (Ortszeit) in Washington mitteilte, erwartet er für das Jahr 2013 ein Defizit in Frankreich von 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, nach 4,5 Prozent im laufenden Jahr. Frankreich leidet unter fehlendem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit. Der IWF mahnte, Frankreich müsse wettbewerbsfähiger werden.

 

    Auch die EU-Kommission hatte Anfang November davor gewarnt, dass Paris daran scheitern könnte, im nächsten Jahr die Maastrichter Defizitmarke von drei Prozent einzuhalten. Frankreich werde im kommenden Jahr beim Defizit auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung kommen. EU-Währungskommissar Olli Rehn will aber erst im kommenden Jahr entscheiden, ob er eingreift. Die Kommission kann Defizitsünder mit Geldbußen zwingen, auf Sparkurs zu blieben. Die französische Regierung hatte mehrfach betont, im nächsten Jahr das Defizitziel von 3 Prozent zu erreichen.

 

    Der IWF schätzt das Wirtschaftswachstum in Frankreich für das Jahr 2012 auf 0,2 Prozent, für das kommende Jahr auf 0,4 Prozent. Der Wirtschaftsausblick spiegele angesichts der Schuldenkrise die allgemeine Schwäche in Europa wider. Behindert werde die Erholung in Frankreich jedoch auch durch eine mangelnde Wettbewerbsfähigkeit. Der Exportanteil gehe stetig zurück. Als positiv hob der IWF hervor, dass die Investoren dennoch Vertrauen in Frankreich hätten.

 

    Frankreichs Wirtschaftsminister Pierre Moscovici stimmte dem Bericht des IWF größtenteils zu. Die anhaltende Wirtschaftsflaute in der Eurozone und die seit zehn Jahren bestehende mangelnde Wettbewerbsfähigkeit seien die Haupthindernisse für Frankreichs Wirtschaftswachstum, teilte der Minister nach der Veröffentlichung des IWF-Jahresberichts mit.

 

    In einem Sondergutachten hatte der frühere Chef des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS , Louis Gallois, im November die Schwäche der französischen Wirtschaft aufgezeigt. So sank der Anteil der Industrie an der Gesamtwertschöpfung in den vergangenen Jahren deutlich, im Gegensatz zu Deutschland. Die Handelsbilanz verschlechterte sich ebenfalls deutlich.

 

    Die Wirtschaft in der zweitgrößten Volkswirtschaft des Euro-Raums stagniert seit längerem. Die französische Regierung reagierte und will Strukturreformen angehen. Mit massiven Steuererleichterungen für Unternehmen sollen Wettbewerbsdefizite ausgeglichen werden./ch/sg/DP/zb

 

Nachrichten zu Airbus Group (ehemals EADS)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Airbus Group (ehemals EADS)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
14.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) buyDeutsche Bank AG
07.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
05.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) buyKepler Cheuvreux
03.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) kaufenIndependent Research GmbH
14.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) buyDeutsche Bank AG
07.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
05.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) buyKepler Cheuvreux
03.08.2015Airbus Group (ehemals EADS) kaufenIndependent Research GmbH
01.05.2015Airbus Group (ehemals EADS) NeutralGoldman Sachs Group Inc.
30.04.2015Airbus Group (ehemals EADS) HoldS&P Capital IQ
17.04.2015Airbus Group (ehemals EADS) NeutralGoldman Sachs Group Inc.
16.04.2015Airbus Group (ehemals EADS) Equal-WeightMorgan Stanley
27.03.2015Airbus Group (ehemals EADS) Equal-WeightMorgan Stanley
18.11.2014Airbus Group (ehemals EADS) UnderperformCredit Suisse Group
22.01.2013EADS verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
11.10.2011EADS verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
17.08.2011EADS underperformCredit Suisse Group
24.05.2011EADS verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Airbus Group (ehemals EADS) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Airbus Group (ehemals EADS) Analysen

Heute im Fokus

DAX im Minus -- Dow leichter -- Apple: Neuheiten-Präsentation am 9. September -- Russland vernichtet Lebensmittel für BMWs DTM-Rennteam -- Facebook und Fresenius im Fokus

Fed-Mitglieder geben widersprüchliche Zinssignale. Neuwahl in Griechenland wohl am 20. September. Schweizer Wirtschaft schrammt an Rezession vorbei. China pumpt weitere Milliarden in den Geldmarkt. Draghi unterstützt Forderung für Finanzministerium in Europa. Tariflöhne steigen sechsmal so stark wie die Verbraucherpreise.
Die niedrigsten Neuzulassungen

Wer brilliert in der Wirtschaftswelt?

Diese Firmen patentieren am meisten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Was verdient man bei Google?

Welcher Darsteller verdient am meisten?

Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?

Produkte von Google, die keiner kennt

Heute sind sie Milliardäre

mehr Top Rankings

Umfrage

Der deutsche Leitindex kann die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenauftakt vorbörslich nicht mehr verteidigen. Wo sehen sie den DAX in einem Monat?