09.11.2012 14:17
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ROUNDUP: Im Porsche-Prozess sind nun die Gutachter an der Reihe

    STUTTGART (dpa-AFX) - Im Prozess um Kreditbetrug gegen Porsches früheren Finanzchef Holger Härter ist am Freitag der erste Gutachter zu Wort gekommen. Das Stuttgarter Landgericht hörte einen Experten, der sich mit den hochkomplexen Optionsgeschäften befasste, mit deren Hilfe der Sportwagenbauer einst Volkswagen (Volkswagen vz) übernehmen wollte. Es seien keine nennenswerten finanziellen Risiken zu erkennen gewesen, sagte der Betriebswirtschaftsprofessor Klaus Schäfer. Die Anklage wirft Härter vor, 2009 bei Kreditverhandlungen mit der Bank BNP Paribas nicht umfassend genug informiert zu haben.

 

    Härter gilt als der Kopf der geplanten und am Ende geplatzten Übernahme von Europas größtem Autobauer. Der Manager hatte es mit Hilfe von komplexen Finanzinstrumenten geschafft, VW-Anteile deutlich unter Börsenwert zu kaufen. Im Zuge der Wirtschaftskrise krachte das riskante System, das Wetten ähnelte, am Ende aber in sich zusammen.

 

    Angeklagt sind der frühere Finanzchef und zwei seiner damaligen Führungskräfte nun, da sie im Frühling 2009 zur heißen Phase der Übernahmeschlacht bei Kreditverhandlungen mit der französischen BNP angeblich milliardenschwere Risiken verheimlicht haben sollen. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Neben der Korrektheit aller Angaben für die Bank spielt auch deren Zeitpunkt eine Rolle.

 

    Im Mittelpunkt der Aussage des Fachmann für "Derivate Finanzmarktinstrumente" stand unter anderem das englische Fachvokabular, über dessen Übersetzung sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft streiten. Schäfer hatte zunächst im Auftrag von Härters' Verteidigung ein entlastendes Gutachten erstellt und war später dann vom Gericht zum Sachverständigen bestellt worden.

 

    An diesem Montag (12. November) will das Gericht voraussichtlich den Experten der Staatsanwaltschaft hören./ols/DP/zb

 

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

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Wieder auf Kurs
Die Volkswagen-Aktie hat sich stark erholt und liegt mittlerweile bei rund 150 Euro. Zwar ist das immer noch weniger als vor dem Bekanntwerden des Abgasskandals, aber Anleger und Konzern scheinen die dunklen Zeiten hinter sich lassen zu wollen.
17.01.17
Emissions Scandal to Cost Fiat Chrysler Less than Volkswagen (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
12.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.01.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
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11.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
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13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
11.01.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
11.01.2017Volkswagen vz HoldWarburg Research
05.01.2017Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
21.12.2016Volkswagen vz HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.12.2016Volkswagen vz verkaufenDZ BANK
09.12.2016Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
29.11.2016Volkswagen vz VerkaufenDZ BANK
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