15.02.2013 14:16
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Kein Ende des Wachstums bei VW - Europa und Indien aber im Minus

    WOLFSBURG (dpa-AFX) - China und die USA bleiben für den VW-Konzern unverzichtbare Wachstumstreiber. Zum Jahresstart im Januar lieferten die Marken des größten europäischen Autobauers fast 750 000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge aus. Ohne Betrachtung des Lastwagen-Geschäfts der Töchter MAN und Scania waren das 14,9 Prozent mehr als Anfang 2012, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Auf dem Heimatkontinent, aber auch in Indien fuhren die Wolfsburger dagegen ein Minus ein.

 

    "In Europa haben die konjunkturellen Unsicherheiten weiter Einfluss auf die Entwicklung genommen", erklärte Vertriebsvorstand Christian Klingler. 2013 werde für VW "ein herausforderndes Jahr".

 

    Vor allem in Ostasien konnten die Niedersachsen ihren robusten Aufwärtstrend aber fortsetzen. Hier kletterten die Auslieferungen im Vorjahresvergleich um beinahe 40 Prozent. Auf dem größten Einzelmarkt China verkaufte der Konzern im Januar sogar 43,3 Prozent mehr Autos. Ein Teil dieser Zuwächse sei allerdings auf das spätere chinesische Neujahrsfest zurückzuführen, schränkte Klingler ein. Es fällt diesmal in den Februar, für den VW einen entsprechenden Rückgang erwartet.

 

    Auch in Nordamerika blieb der Konzern mit einem Auslieferungsplus von 17 Prozent in der Erfolgsspur. Die "anhaltend dynamische Situation" hat Bestand - in den USA setzten die VW-Marken 16,2 Prozent mehr Fahrzeuge ab. In Südamerika konnte Brasilien (+6,2) das leichte Minus für den gesamten Kontinent (-0,9) nahezu ausgleichen.

 

    Weniger Grund zur Freude hat Europas Branchenprimus vor der eigenen Haustür. Der Absatz rutschte wegen der schwachen Nachfrage ab: in West- (-4,4) ebenso wie in Zentral- und Osteuropa (-2,9) und im separat ausgewiesenen deutschen Markt (-0,2). Unterm Strich ergab sich ein Europa-Minus von 3 Prozent, zudem sollen 200 Beschäftigte aus dem portugiesischen VW-Werk Setúbal 2013 am Stammsitz Wolfsburg arbeiten. Überraschend: Im boomenden Indien, wo Volkswagen (Volkswagen vz) stärker Fuß fassen will, gingen 17,1 Prozent weniger Autos an die Kunden.

 

    Die Kernmarke VW hatte schon am Dienstag Zahlen vorgelegt, sie konnte mit einem weltweiten Verkaufszuwachs von 17,4 Prozent noch deutlicher zulegen als der Gesamtkonzern. In Deutschland fiel das Januar-Minus dagegen stärker aus (-3,9), bei den Neuzulassungen belief es sich sogar auf 13,3 Prozent. Anders als der Gesamtkonzern verbuchte die Hauptmarke in Osteuropa eine neuerliche Steigerung.

 

    Bei der Oberklassetochter Audi kletterten die Auslieferungen weltweit um 16,3 Prozent auf 111 750 Fahrzeuge - China und den USA sei Dank. Porsche steigerte seinen Absatz um gut ein Viertel. Dem spanischen Sorgenkind Seat gelang mit einem globalen Plus von 19,1 Prozent ein guter Jahresauftakt, auch im krisengebeutelten Südeuropa konnte die Tochter mehr Modelle verkaufen. Der tschechische Ableger ¦koda (-7,8) und die VW-Nutzfahrzeuge (-4,0) schlitten schlechter ab.

 

    VW will bis spätestens 2018 weltgrößter Autobauer werden. In fünf Jahren sollen alle Konzernmarken 10 Millionen Wagen verkaufen, 2012 wurde mit 9,07 Millionen ein neuer Rekord erzielt. Die Erzrivalen Toyota (Toyota Motor) und General Motors liegen indes noch klar in Front, in der Oberklasse liefert sich Audi vor allem mit BMW ein hartes Duell.

 

    Die Pläne für ein neues Einsteigermodell in den Schwellenländern werden unterdessen immer konkreter. Von dem ab 2016 vorgesehenen "Budget Car" sollen in China voraussichtlich 300 000 Exemplare pro Jahr gebaut werden, schrieb die "Braunschweiger Zeitung". VW-Chef Martin Winterkorn und Betriebsratschef Bernd Osterloh hatten bereits angedeutet, dass dazu eine 13. Konzernmarke entstehen soll. "Das Projekt kommt weiter voran", berichtete ein Sprecher am Freitag./jap/DP/fbr

 

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.05.2017Volkswagen (VW) vz market-performBernstein Research
24.05.2017Volkswagen (VW) vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
23.05.2017Volkswagen (VW) vz overweightBarclays Capital
23.05.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
22.05.2017Volkswagen (VW) vz buyequinet AG
24.05.2017Volkswagen (VW) vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
23.05.2017Volkswagen (VW) vz overweightBarclays Capital
22.05.2017Volkswagen (VW) vz buyequinet AG
19.05.2017Volkswagen (VW) vz overweightJP Morgan Chase & Co.
12.05.2017Volkswagen (VW) vz buyCitigroup Corp.
26.05.2017Volkswagen (VW) vz market-performBernstein Research
23.05.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
22.05.2017Volkswagen (VW) vz market-performBernstein Research
17.05.2017Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
08.05.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
07.04.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.04.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
30.03.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.03.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
15.03.2017Volkswagen vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) AG Vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt fester -- Bitcoin-Rally könnte erst der Anfang sein -- Warren Buffett steigt mit 3 Prozent bei LANXESS ein -- EZB-Präsident Draghi verteidigt lockere Geldpolitik -- BMW, BVB im Fokus

Bank of America senkt Vonovia-Anteil auf Null. Siri bekommt wohl einen eigenen Chip - und Apple entwickelt ihn selbst. Linde-Aktie: Linde will offenbar 140 Stellen in Frankreich streichen. Volkswirte sehen Wirtschaft in Top-Form - aber nicht alle profitieren. Chaos bei IAG-Tochter British Airways: IT-Panne lähmt Flugbetrieb.

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett aktuell im Depot
Die Top-Positionen von Warren Buffett (März 2017)
Bestbezahlte Praktikantenstellen
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Das verdienen die Chefs der Notenbanken
Wie hoch sind ihre Gehälter?
Aktion Frühjahrsputz: Die unsinnigsten Subventionen der Bundesregierung
So werden Steuergelder verschwendet
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel sieht in den USA anscheinend keinen verlässlichen Partner mehr. Hat sie damit recht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
AURELIUSA0JK2A
CommerzbankCBK100
LANXESS AG547040
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
BASFBASF11
Amazon.com Inc.906866
Nordex AGA0D655
BMW AG519000
Allianz840400
BVB (Borussia Dortmund)549309