17.11.2012 18:02
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Lateinamerikas Staatschefs kritisieren europäische Sparpolitik

    CÁDIZ (dpa-AFX) - Lateinamerikas Staats- und Regierungschefs haben bei ihrem Gipfeltreffen im südspanischen Cádiz die rigide Sparpolitik der Europäer im Kampf gegen die Schuldenkrise kritisiert. Vertrauen könne nicht allein durch Opfer geschaffen werden, sagte Brasiliens Präsidentin Dilma Rouseff am Samstag, dem zweiten und letzten Tag des Treffens mit ihren Amtskollegen aus Spanien und Portugal. Der argentinische Vizepräsident Amado Boudou äußerte die Befürchtung, dass der harte Sparkurs der wirtschaftlichen Erholung zuwiderlaufe.

 

    EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso verteidigte seine Haushaltspläne. Der nächste Etat der Europäischen Union für den Zeitraum 2014 bis 2020 solle das Wirtschaftswachstum fördern, um die sozialen Folgen der Krise abzumildern. "Es scheint uns unvorstellbar, dass in dieser schwierigen Zeit einige Regierungen darauf bestehen, dass der nächste Haushalt einige unserer solidarischen Vorschläge ausklammert", sagte der Portugiese nach einem Gespräch mit Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy am Rande des iberoamerikanischen Gipfeltreffens.

 

    Gastgeber Rajoy warb um mehr lateinamerikanische Investitionen. Europa werde sie "mit offenen Armen empfangen", betonte der konservative Ministerpräsident in seiner Rede. Die wirtschaftlichen Erfolge Lateinamerikas lobte er. Sie seien das Ergebnis einer Sparpolitik in Kombination mit Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft und Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

 

    Die jährlichen Gipfeltreffen der iberoamerikanischen Staaten finden seit 1991 statt, allerdings bei nachlassendem Interesse. Auch diesmal hatten sieben lateinamerikanische Gäste ihre Teilnahme in Cádiz abgesagt. Der nächste Gipfel soll 2013 in Panama stattfinden. Danach werden die Treffen aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch alle zwei Jahre abgehalten./pe/DP/zb

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow verliert -- VW-, Daimler-, BMW-Aktien verlieren kräftig: Deutsche Autoindustrie soll sich abgesprochen haben -- BYD, Tesla, Microsoft, eBay im Fokus

Siemens und Bombardier verhandeln über Eisenbahn-Joint Venture. Gazprom darf mehr Gas nach Deutschland pumpen. S&P stellt Griechenland bessere Bonität in Aussicht. Apple will mit Chinesen Autobatterien bauen: Unerwartete Konkurrenz für Tesla? Bill Gross warnt vor einem möglichen Wirtschaftskollaps. Warum Exxon jetzt plötzlich zum Umweltfreund wird. Bitcoin zurück auf Rekordkurs. General Electric verdient im zweiten Quartal weniger. Erneuter Ether-Diebstahl schreckt die Branche auf.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Die ärmsten Länder der EU
Hier ist das BIP schlechter als im Durchschnitt
Vor diesen Berufen macht die Digitalisierung keinen Halt
Diese Jobs sind besonders stark bedroht
Diese Millionenbeträge verdienten die Sport-Stars in 2017
Diese Profis konnten ihren Kontostand 2017 deutlich verbessern
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
CommerzbankCBK100
Allianz840400
E.ON SEENAG99
TeslaA1CX3T
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Siemens AG723610
Nordex AGA0D655
Infineon AG623100