22.01.2013 14:12
Bewerten
 (0)

ROUNDUP/Presse: Sony-Chef will im TV-Geschäft sparen

    LONDON/BERLIN (dpa-AFX) - Im Kampf gegen die roten Zahlen in seiner Bilanz hat der Elektronikriese Sony sein TV-Geschäft im Visier. Die Sparte könne nicht weiter "links, rechts und in der Mitte Geld verlieren", sagte Sony-Chef Kazuo Hirai der britischen Tageszeitung "Times" in einem Interview. "Können Fernseher ein Kerngeschäft für ein Elektronik-Unternehmen sein? Das, glaube ich, ist die Frage", sagte Hirai. Sony werde zwar weiterhin Fernseher produzieren, aber das Investment in die Entwicklung dramatisch reduzieren. Bis die Sparte wieder die Gewinnzone erreicht, dürfte es laut den Plänen von Sony aber noch bis März 2014 dauern.

 

    Das größte Investment werde Sony künftig wie geplant in die drei Kernbereiche Digitalkameras, Smartphones und Spiele stecken, sagte Hirai. In den neuen Monaten seiner Amtszeit hatte der Manager bereits massiv den Rotstift angesetzt und will insgesamt 10 000 Stellen streichen. Davon wären rund sechs Prozent der Mitarbeiter weltweit betroffen. Die Produktpalette soll radikal zusammengestrichen werden. Erst vergangene Woche verkaufte das Unternehmen seinen Firmensitz in New York für 1,1 Milliarden Dollar (rund 822 Millionen Euro). Er sehe sich aber weiterhin mit einer wachsenden Aufgabe konfrontiert, das Unternehmen umzugestalten, sagte Hirai der Zeitung.

 

    Im Smartphone-Markt will Sony mit einem neuen Flaggschiff durchstarten und künftig wieder in der ersten Liga mitspielen. Das Xperia Z mit einem 5 Zoll großen Full-HD-Display und 13 Megapixel-Kamera stellte das Unternehmen erst vor kurzem auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vor. Seine Mobilsparte stellte Sony inzwischen neu auf. Die Anteile seines langjährigen Partners Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) aus seinem zuletzt glücklosen Joint-Venture hatte der Konzern zuvor übernommen.

 

    Bei der Nachfolgerin seiner Playstation 3 will Sony Hirai zufolge allerdings den Konkurrenten Microsoft und Nintendo den Vortritt lassen. "Warum voran gehen, wenn dein Wettbewerber dann auf deine Spezifikationen schauen und mit etwas Besserem herauskommen kann", sagte er. Die Playstation 3 ist inzwischen rund sechs Jahre auf dem Markt, Microsofts Xbox 360 knapp ein Jahr länger. Seit geraumer Zeit gibt es Gerüchte, wann die Unternehmen eine neue Generation ihrer Geräte auf den Markt bringen.

 

    Als erster hatte Nintendo noch zur Weihnachtszeit seine Wii U vorgestellt. Wann Microsoft eine neue Version seiner Xbox 360 veröffentlichen will, steht noch aus - ebenfalls, welche neuen Technologien und Features sich die Hersteller einfallen lassen. Als realistischer Termin für den Marktstart einer neuen Xbox-Generation wird in der Branche frühestens der Sommer 2013 gesehen. Im Juni findet in Los Angeles die Spielemesse E3 statt, auf der die großen Hardwarehersteller erwartet werden. Im August folgt die GamesCom in Köln.

 

    Gerüchten zufolge arbeitet Sony für seine neue "Playstation 4" allerdings daran, seinen traditionellen "DualShock"-Controller durch ein berührungsempfindliches Tablet oder Pad zu ersetzen. Auch bei Nintendos Wii U ist ein Tablet das wichtigste Steuerinstrument. Das Pad von Sonys neuer Konsole solle der gleichen Philosophie folgen wie der von Sonys mobiler Konsole PS Vita mit Touchdisplay, berichtet das Spiele-Portal "CVG". Demnach ist das Steuerpad mit einem LCD-Display und biometrischen Sensoren ausgestattet./gri/DP/rum

 

Nachrichten zu Microsoft Corp.

  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Microsoft Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
09.03.2017Microsoft OutperformBernstein Research
15.02.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft overweightBarclays Capital
27.01.2017Microsoft OutperformBernstein Research
09.03.2017Microsoft OutperformBernstein Research
15.02.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft overweightBarclays Capital
27.01.2017Microsoft OutperformBernstein Research
27.01.2017Microsoft NeutralJP Morgan Chase & Co.
27.01.2017Microsoft NeutralMacquarie Research
27.01.2017Microsoft HoldCanaccord Adams
25.01.2017Microsoft NeutralJP Morgan Chase & Co.
25.01.2017Microsoft NeutralMacquarie Research
27.01.2017Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
21.10.2016Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
27.09.2016Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
21.07.2016Microsoft VerkaufenIndependent Research GmbH
28.06.2016Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Microsoft Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow Jones mit Verlusten -- Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC -- Aumann, Deutsche Börse im Fokus

Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück. Absage eines Partners sorgt bei Biotest-Anleger für Verdruss. Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust. Theranos verschenkt Aktien an Investoren - wenn die versprechen, nicht zu klagen. Fondsmanager weiterhin optimistisch für Aktien. Das läuft bei der Deutschen Bank falsch. LEONI-Aktie schließt Gap aus 2015. Russische Notenbank senkt Leitzins. Bundestag beschließt Pkw-Maut.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BASFBASF11
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Scout24 AGA12DM8
Allianz840400
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
BayerBAY001
adidas AGA1EWWW
Infineon Technologies AG623100
CommerzbankCBK100
Siemens AG723610