21.02.2013 19:46
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Rösler bezweifelt Chancen des Schutzrechts für Presseverlage

DRUCKEN
    BERLIN (dpa-AFX) - In der Bundesregierung werden Zweifel an einer schwarz-gelben Mehrheit im Parlament für das geplante Leistungsschutzrecht laut. "Ich habe das Leistungsschutzrecht damals für richtig gehalten", sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Mittwochabend bei einer von dem Mobilfunkanbieter E-Plus organisierten Gesprächsrunde. "Offenbar ist der Weg, den ich vorgeschlagen habe, nicht der Weg, den die Mehrheit des Parlaments momentan akzeptiert. Schade, wie ich finde." Auch unter FDP-Abgeordneten gebe es Bedenken gegen das Gesetz, sagte Rösler.

 

    Rösler antwortete damit auf eine Frage des Bloggers Mario Sixtus, mit dem der Internetkonzern Google gegen das Leistungsschutzrecht wirbt. Das geplante Leistungsschutzrecht sieht vor, dass Internetanbieter, die automatisch Nachrichten von Verlagsseiten sammeln und darstellen, dafür von den Verlagen eine Lizenz bekommen müssen. Es zielt auf Suchmaschinenanbieter und Ersteller von Nachrichtensammlungen.

 

    Rösler deutete an, dass es im Streit zwischen Presseverlagen und Internetunternehmen wie Google in Deutschland eine ähnliche Lösung wie in Frankreich geben könnte. Dort einigten sich Verlage mit Google jüngst darauf, dass das Internetunternehmen 60 Millionen Euro in einen Fonds einzahlt, der digitale Innovationen der Verlage fördern soll. Außerdem hilft Google den Verlagen bei der Vermarktung ihrer Angebote mit Onlinewerbung. Er wolle nicht beurteilen, "ob das nun gut ist oder nicht", sagte Rösler. "Aber zumindest gab es eine andere Lösung jenseits der gesetzgeberischen."

 

    "Jetzt habe ich gehört, dass große namhafte Verlage aktuell während wir hier zeitgleich sitzen zufälligerweise auch gerade in den USA sind, um mit entsprechenden, eben schon genannten Konzernen zu außer-legislativen Lösungen zu kommen. Das wäre der Hammer", sagte er. Im Falle einer solchen Einigung "würden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, auch meiner Fraktion ... würden sie das Gesetz voraussichtlich nicht passieren lassen."

 

    Google bestätigte am Donnerstag, "dass es Gespräche zwischen dem Unternehmen und Verlagsvertretern gegeben hat". Ob es dabei konkret um das Leistungsschutzrecht gegangen sei, ließ ein Sprecher offen.

 

    Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) erklärten, dass es keinerlei Gespräche zwischen deutschen Verlagen und Google über einen Verzicht auf ein Leistungsschutzrecht gebe. Stattdessen sei Google bei einem Austausch zu verschiedenen Themen deutlich gemacht worden, dass das Leistungsschutzrecht unverzichtbar sei und eine faire Rechtsbasis für die weitere Zusammenarbeit schaffen würde.

 

    Die Verbände bekräftigen in einer Mitteilung, dass eine Übereinkunft wie in Frankreich kein Vorbild für Deutschland sein könne. Für die Zukunft der Presse sei es unabdingbar, dass der Bundestag nun zügig das Leistungsschutzrecht verabschiede./jbn/DP/he

 

Nachrichten zu Alphabet A (ex Google)

  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Alphabet A (ex Google)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
08.08.2017Alphabet A (ex Google) BuyMizuho
25.07.2017Alphabet A (ex Google) overweightMorgan Stanley
25.07.2017Alphabet A (ex Google) overweightCantor Fitzgerald
25.07.2017Alphabet A (ex Google) overweightBarclays Capital
25.07.2017Alphabet A (ex Google) OutperformCredit Suisse Group
08.08.2017Alphabet A (ex Google) BuyMizuho
25.07.2017Alphabet A (ex Google) overweightMorgan Stanley
25.07.2017Alphabet A (ex Google) overweightCantor Fitzgerald
25.07.2017Alphabet A (ex Google) overweightBarclays Capital
25.07.2017Alphabet A (ex Google) OutperformCredit Suisse Group
25.07.2017Alphabet A (ex Google) neutralJMP Securities LLC
28.04.2017Alphabet A (ex Google) HaltenIndependent Research GmbH
28.04.2017Alphabet A (ex Google) HoldPivotal Research Group
20.03.2017Alphabet A HoldPivotal Research Group
28.10.2016Alphabet A neutralJMP Securities LLC
24.11.2008Google sellMerriman Curhan Ford & Co
19.11.2008Google ausgestopptNasd@q Inside
16.03.2007Google Bär der WocheDer Aktionärsbrief
08.03.2006Google im intakten AbwärtstrendDer Aktionär
02.02.2006Google verkaufenFrankfurter Tagesdienst

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Alphabet A (ex Google) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

The rise of Tiger and Dragon: Die besten Aktien aus China!

China ist das Bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit einem zuletzt gemeldeten Wirtschaftswachstum von fast 7 % im 1. Halbjahr 2017 ist das Land auf bestem Wege, das eigene Wachstumsziel zu übertreffen. Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dow Jones endet im Minus -- Berlin favorisiert angeblich Fusion von Commerzbank und BNP Paribas -- Apple räumt Probleme mit neuer Watch ein -- MorphoSys, Air Berlin im Fokus

Air-Berlin-Gläubiger verhandeln mit Lufthansa über große Teile. Rio Tinto will mit Milliarden aus Unternehmensverkauf Aktien zurückkaufen. METRO-Aktie steigt: Konzern dementiert Bericht über angeblich geplantes Delisting. Deutsche Bank- & Commerzbank-Aktien legen zu. S&P stuft Kreditwürdigkeit Chinas ab. AMD-Aktien steigen kräftig: Angebliche Kooperation mit Tesla.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Banken wurden für die Finanzkrise am härtesten bestraft
Welche Bank zahlte am meisten?
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Dieselskandal hat die Reputation der deutschen Wirtschaft beschädigt. Unterstützen Sie deshalb die Forderung der Anti-Korruptions-Organisation nach einem Unternehmensstrafrecht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
BYD Co. Ltd.A0M4W9
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Bitcoin Group SEA1TNV9
SolarWorldA1YCMM
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.863186
EVOTEC AG566480
TeslaA1CX3T
GeelyA0CACX