28.01.2013 17:26
Bewerten
 (0)

ROUNDUP: Sparer vertrauen Banken in Euro-Krisenstaaten wieder mehr Geld an

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Sparer vertrauen Banken in Euro-Krisenstaaten wieder mehr Geld an. Von November auf Dezember 2012 stiegen die Einlagen privater Haushalte und Unternehmen etwa in Griechenland um 6,4 Milliarden Euro auf 167,8 Milliarden Euro. Das geht aus Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Montag hervor.

 

    Auch in Italien und Spanien gingen die Zahlen nach oben. In Italien wurde mit rund 1497 Milliarden sogar der höchste Stand seit Einführung des Euro erreicht.

 

    Die Entwicklung kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass die Angst vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone und einem Bankenkollaps nachlässt.

 

    Notenbank-Präsident Mario Draghi hatte erst vor einer Woche erklärt: "Die dunkelsten Wolken über dem Euroraum haben sich verzogen." Die EZB führt das auch auf ihre Krisenpolitik zurück: Geld für Banken im Euroraum ist seit Monaten so billig wie nie.

 

    In Deutschland, das während der Schuldenkrise als sicherer Hafen stark gefragt war, war die Summe der Spareinlagen in der kurzen Sicht rückläufig. Im Dezember lag sie bei knapp 3143 Milliarden nach gut 3190 Milliarden im November. Der Wert liegt allerdings noch höher als ein Jahr zuvor (3091 Mrd Euro). Zur Hochzeit der Krise trugen auch Sparer aus dem Ausland ihr Geld zu deutschen Banken, obwohl sie kaum Zinsen für Spareinlagen erhielten. Das Geld galt dort als sicher.

 

    Insgesamt summierten sich die Spareinlagen privater Haushalte und Unternehmen in den Euro-Staaten Ende 2012 nach den EZB-Zahlen auf rund 10,9 Billionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es gut 10,75 Billionen Euro./ben/DP/bgf

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt trotz Brexit-Antrag im Plus -- Dow Jones im Minus -- Deutsche Bank zu US-Millionenstrafe verurteilt -- Daimler erwartet Rekordquartal -- Grammer, AURELIUS, Tesla im Fokus

Bayer leitet wohl Verkauf von Spartenteilen wegen Monsanto ein. Samsung präsentiert sein neues Top-Modell Galaxy S8. Wells Fargo zahlt 110 Millionen Dollar in Scheinkonten-Affäre. Bankentitel nach Bericht über Kurs der EZB im Fokus. UBS-Analyst: Nur unter diesen Bedingungen kann die Apple-Aktie auf 200 Dollar steigen. SolarWorld verspricht bis 2019 wieder schwarze Zahlen.

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
AURELIUS Equity Opp. SE & Co. KGaAA0JK2A
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Siemens AG723610
EVOTEC AG566480
BMW AG519000
Infineon Technologies AG623100