Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

22.06.2013 13:54

Senden

ROUNDUP/Studie: Deutsche Firmen sind innerhalb Europas größte Jobmotoren

Volkswagen vz zu myNews hinzufügen Was ist das?


    HANNOVER/STUTTGART (dpa-AFX) - Der Autobauer Volkswagen (Volkswagen vz) schafft laut einer Studie die meisten Jobs in Europa. Unter den Investoren auf dem VW-Heimatkontinent sorgte kein anderes Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren auch nur annähernd für ähnlich viele neue Stellen wie Deutschlands größter Industriekonzern. Das geht aus einer Auswertung der Wirtschaftsprüfer und -berater von Ernst & Young hervor. Die Analyse lag der Nachrichtenagentur dpa in Hannover am Wochenende vor. Sie zeigt auch: Deutschland ist innerhalb Europas in der jüngeren Vergangenheit wie kein zweites Land ein Garant für Wachstum gewesen.

    Demnach schuf VW im Zehnjahresvergleich seit 2003 gut 30 500 neue Arbeitsplätze im europäischen Ausland - es handelt sich dabei um "echte" neue Jobs, Zukäufe gelten nicht. Die VW-Heimat Deutschland zählt für VW selber in der Analyse nicht, da es nur um Aktivitäten ausländischer Investoren in europäischen Länder geht. Für außer-europäische Investoren berücksichtigt die Studie ganz Europa.

    Hinter VW folgen mit klarem Abstand der südkoreanische Elektronikkonzern LG, der 17 700 Jobs schuf, und der US-Autobauer Ford (Ford Motor) mit 15 000 Stellen. In Summe kommt die Wirtschaftsmacht USA im Ländervergleich mit Abstand auf Platz eins bei den Aktivitäten: Mit fast 9000 Projekten, die in den vergangenen zehn Jahren gut 400 000 neue Arbeitsplätze brachten, rangieren die USA klar vor Deutschland, das mit seinen Firmen in rund 4000 Projekten gut 260 000 Jobs schuf.

    Deutsche Unternehmen haben damit fast dreimal so viele neue Stellen geschaffen wie französische Konzerne. Japan übrigens liegt mit fast 110 000 Stellen auf Platz drei der Rangfolge.

    Und der Jobmotor Deutschland lief auch jüngst wie geschmiert: Nimmt man die in europäischen Ländern durch Ausländer geschaffenen Arbeitsplätze, sorgten deutsche Unternehmen vergangenes Jahr für fast jeden fünften neuen Job (18 Prozent). Für Deutschland ist das seit 2003 Rekord - vor 2012 schwankte der Wert zwischen 13 und 17 Prozent.

    Bei der Zahl der Investitionsprojekte ist mit Siemens auch ein deutscher Konzern führend. Die Münchner investierten zwischen 2003 und 2012 insgesamt 112 Mal im europäischen Ausland und gründeten dort neue Forschungszentren oder Werke. Auf dem zweiten und dritten Rang folgen zwei US-Konzerne: IBM (111 Projekte) und General Electric (General Electric (GE)) (101 Projekte). Volkswagen belegt mit 98 Investitionsprojekten Platz vier.

    Bei VW geht die Analyse auch in die Tiefe: Demnach stieg die Zahl der Investitionsprojekte der Wolfsburger seit 2009 deutlich an. Die Mehrheit der Projekte (60 Prozent) wurde in Osteuropa umgesetzt. Dort entstand auch der Großteil der Stellen - nämlich 85 Prozent. Anders als bei VW liegt der Schwerpunkt der Siemens-Investitionen auf Westeuropa und ist in der Tendenz der Zehnjahresreihe eher sinkend.

    Ernst-&-Young-Partner Peter Englisch betonte: "Im Vergleich zu französischen und britischen Unternehmen sind deutsche Unternehmen überproportional stark in Europa engagiert. Die deutschen Unternehmen tragen also mit ihren Investitionen erheblich zur Prosperität in Europa bei." Zudem zeige sich, dass eine globale Aufstellung Stärke bringe und somit auch die Heimat von Jobs in der Ferne profitiere./loh/DP/zb

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    7
  • Alle
    9
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Scania-Übernahme
Wichtiger Scania-Aktionär Swedbank Robur will Volkswagen-Angebot annehmen
Der schwedische Scania-Aktionär Swedbank Robur hat nach langem Zögern angekündigt, das Angebot von Volkswagen für den Lkw-Hersteller annehmen zu wollen. » mehr
11:32 Uhr
VW bekommt Rückenwind für Scania-Komplettübernahme (The Wall Street Journal Deutschland)
11:17 Uhr
Seat denkt über Produktion in China nach - noch keine Entscheidung (dpa-afx)
11:00 Uhr
VW hires former Audi leader for Bugatti, Bentley (EN, MarketWatch)
10:08 Uhr
ZertifikateReport - VW Vorzugs-Memory Express mit Airbag (derStandard.at)
09:42 Uhr
VW Vzg.-Memory Express mit Airbag: 4,4% Bonuschance, 25% Sicherheit (finanzen.net)
08:49 Uhr
Übernahme: Viertgrößter Scania-Aktionär nimmt VW-Offerte an (Handelsblatt)
23.04.14
Für Volkswagen wird es bei der Scania-Übernahme eng (The Wall Street Journal Deutschland)
23.04.14
Für Volkswagen wird es eng bei Scania-Übernahme (Dow Jones)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
23.04.14Volkswagen vz buyCommerzbank AG
23.04.14Volkswagen vz buyWarburg Research
17.04.14Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
16.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
23.04.14Volkswagen vz buyCommerzbank AG
23.04.14Volkswagen vz buyWarburg Research
17.04.14Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
15.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
17.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
11.04.14Volkswagen vz NeutralMerrill Lynch & Co., Inc.
08.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
07.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
07.04.14Volkswagen vz market-performBernstein Research
04.04.14Volkswagen vz SellUBS AG
10.03.14Volkswagen vz VerkaufenBankhaus Lampe KG
25.02.14Volkswagen vz verkaufenUBS AG
24.02.14Volkswagen vz verkaufenUBS AG
14.01.14Volkswagen vz verkaufenUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen