TEL AVIV (dpa-AFX) - Der weltweit führende Generika-Hersteller Teva Pharmaceuticals <TEVA.NAS> <TEV.ETR> hat im ersten Quartal Gewinn und Umsatz dank des Zukaufs des Konkurrenten Barr Pharmaceuticals gesteigert. Der Gewinn nach Steuern kletterte von 139 Millionen auf 451 Millionen US-Dollar, wie das in Tel Aviv ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 3,15 Milliarden Dollar. Von den Medikamenten verzeichnete "Copaxone" gegen Multiple Sklerose einen Verkaufsrekord von 621 Millionen Dollar. Dies entspreche einem Plus von 15 Prozent.
Die Integration mit Barr liefe schneller als geplant, sagte der Teva-Chef Shlomo Yanai. Auch erwarte man sich durch den Zukauf einen höheren Ergebnisbeitrag als ursprünglich angenommen. Der Wettbewerber wurde erstmals in die Konzernbilanz aufgenommen. Für das Gesamtjahr zeigte sich der Unternehmenschef sehr zuversichtlich. Das Unternehmen bekräftigte seine Jahresziele. Demnach soll der Umsatz zwischen 14,1 und 14,6 Milliarden Dollar liegen. Der Gewinn soll zwischen 30 und 35 Prozent steigen. Der Teva-Chef betonte, kaum Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise zu spüren./RX/dct/nl/wiz