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24.01.2012 09:50

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ROUNDUP: Texas Instruments macht zwei Fabriken dicht

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    DALLAS (dpa-AFX) - Trotz besserer Aussichten auf dem Elektronikmarkt schließt der US-Chiphersteller Texas Instruments zwei seiner älteren Werke. Insgesamt 1000 Mitarbeiter seien betroffen, teilte der Konzern am Montag mit. Eine Fabrik liegt im japanischen Hiji, die andere im texanischen Houston. Die Produktion werde an größere, modernere Standorte verlagert, erklärte Konzernchef Rich Templeton.

 

    Dabei scheint sich der gebeutelte Elektronikmarkt gerade aufzuhellen. Texas Instruments (TI) hat im Schlussquartal bessere Geschäfte gemacht als erwartet und verbreitet nun Aufbruchstimmung. Die Branche habe wahrscheinlich "den Boden in diesem Abschwung erreicht", sagte Templeton am Firmensitz in Dallas. Nachbörslich stieg die Aktie um 3 Prozent.

 

    Der Umsatz im vierten Quartal ging um moderate 3 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zurück (2,6 Mrd Euro), nachdem Texas Instruments noch im Dezember vor einem Abrutschen um bis zu 10 Prozent gewarnt hatte. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum indes um 68 Prozent auf unterm Strich 298 Millionen Dollar. Sowohl die Eingliederung des übernommenen Rivalen National Semiconductor als auch die Fabrikschließungen gingen ins Geld.

 

    Die Werke seien mittlerweile mehr als 30 Jahre alt und eine dringend nötige Modernisierung lohne nicht mehr, erklärte der Firmenchef. Binnen anderthalb Jahren soll nun an den beiden Standorten das Licht ausgehen.

 

    Texas Instruments ist führend bei analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Die Chips kommen in Waschmaschinen ebenso zum Einsatz wie in Handys, Fernsehgeräten oder Industrieanlagen. Aber auch in Tablet Computern wie dem Amazon Kindle Fire stecken Mikroprozessoren von TI. Daher gilt das Unternehmen als Barometer für die gesamte Elektronikbranche./das/DP/zb

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