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11.12.2012 12:01

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ROUNDUP: Texas Instruments muss wegen Umbau Gewinnprognose senken

Texas Instruments zu myNews hinzufügen Was ist das?


    DALLAS (dpa-AFX) - Der Ausstieg aus dem Geschäft mit Computerchips für Mobiltelefone und Tablet-Rechner kommt Texas Instruments teuer zu stehen. Der US-Chiphersteller kürzt deshalb nun seine Gewinnprognose. Der Gewinn je Aktie werde im vierten Quartal nur noch zwischen 5 und 9 Cent betragen, teilte der Konzern am späten Montagabend nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten bislang im Schnitt einen Wert von 6 Cent erwartet. Zuvor hatte der Konzern bis zu 31 Cent für möglich gehalten - dabei waren allerdings die Sonderkosten für den Konzernumbau von 21 Cent noch nicht enthalten.

 

    Beim Umsatz grenzte die Branchengröße den Ausblick für das laufende Quartal auf 2,89 bis 3,01 (Vorjahr: 3,42) Milliarden Dollar ein, indes hatten Analysten angesichts vieler vorsichtiger Stimmen aus der Halbleiterindustrie mit einem pessimistischeren Ausblick gerechnet. Die frühere Prognose hatte bei 2,83 bis 3,07 Milliarden gelegen. Die Aktie zog dann auch im nachbörslichen Handel an.

 

    Der kräftige Kürzung bei der Gewinnprognose hängt mit dem bereits angekündigten Ausstieg aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer zusammen. Rund 250 Millionen Dollar dürfte der Umbau kosten, wobei wohl das Streichen von 1.700 Stellen den Großteil verschlingen wird.

 

    Texas Instruments will sich künftig auf Prozessoren konzentrieren, die nicht in tragbaren Computern oder Smartphones eingebaut werden - sondern in Fernsehern, Waschmaschinen, Autos, Medizintechnik oder Industrieanlagen. Daher gilt das Unternehmen als Barometer für die gesamte Elektronikbranche.

 

    Die bei Smartphones und Tablets dominierenden Konzerne wie Apple und Samsung setzen laut Texas Instruments zunehmend auf eigene Chips und schmälern damit die Geschäftschancen der Texaner. Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon (Infineon Technologies) hatte sich von seinem Handychipgeschäft schon von einiger Zeit verabschiedet und es an Intel  (Intel) verkauft.

 

    Infineon-Vorstandschef Reinhard Ploss hatte Mitte November geklagt, dass die Investitionsgüter-Industrie viel weniger Chips bestelle, wohingegen die Nachfrage der Autobauer noch halbwegs stabil sei. Hoffnung auf eine schnelle Besserung gab es laut dem Manager zunächst nicht. "Der konjunkturelle Gegenwind wird stärker. Und wir sehen nicht, dass er sich schnell drehen wird."

 

    Texas Instruments-Manager Ron Slaymaker sagte am Montag in einer Telefonkonferenz, dass sich die wirtschaftliche Unsicherheit und die verhältnismäßig schwache Nachfrage in niedrigen Lagerbeständen bei den Kunden niederschlagen. Die Computer-, Kommunikations- und Industriemärkte zeigten sich weiterhin schwach. Bei der Konsumelektronik sieht der Manager ein gemischtes Bild: Während die Hersteller von Fernsehern ihre Bestellungen kappen, zieht die Nachfrage für Chips, wie sie in Spielkonsolen und E-Readern verbaut werden an./stb/she/zb/fbr

 

 

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