18.01.2013 16:41
Bewerten
 (0)

ROUNDUP: Verdi droht Eon mit Streiks auch in Kraftwerken

    BERLIN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt beim größten deutschen Energiekonzern Eon droht Verdi mit einem unbefristeten Streik bis hin zu den Kraftwerken. Mit Vorwarnungen an Eon solle aber sichergestellt werden, dass der Konzern dementsprechend Strom von der Konkurrenz zukaufen könne und dass es nicht zum "Blackout" - einem plötzlichen Stromausfall - komme, sagte ein Verdi-Sprecher am Freitag in Berlin.

 

    Für die rund 30.000 Eon-Beschäftigten in Deutschland fordern Verdi und IG BCE 6,5 Prozent mehr Geld. Eon bot zuletzt 1,7 Prozent. Die Gewerkschaften hatten die Verhandlungen am Mittwoch nach drei ergebnislosen Runden für gescheitert erklärt. Die Urabstimmung wird bereits vorbereitet. Sollten die Arbeitgeber in dieser Zeit kein wesentlich höheres Angebot vorlegen, droht nach Angaben von Verdi der erste unbefristete Streik in der privaten Energiewirtschaft Deutschlands.

 

    "Wir werden bei einem Streik die Kraftwerkskapazitäten deutlich zurückfahren. Wir werden aber auch Vorkehrungen treffen, dass es nicht zu Stromausfällen kommen muss, sondern der Konzern rechtzeitig weiß, wann und in welchem Umfang er auf dem freien Markt zukaufen muss", erläuterte der Sprecher der Gewerkschaft. Um einen Streik noch abzuwenden, blieben den Arbeitgebern allerdings nur wenige Wochen bis zur Urabstimmung Zeit, um ein neues Entgelt-Angebot vorzulegen.

 

    Bislang hat es in der privaten Energiebranche der Bundesrepublik nach Angaben von Verdi nur sehr wenige Warnstreiks gegeben: Bei Eon 2008 und Anfang 2013, bei RWE Ende 2010 und Anfang 2011./vd/DP/stb

 

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu RWE AG St.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu RWE AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.12.2014RWE HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
17.12.2014RWE HoldDeutsche Bank AG
17.12.2014RWE buyGoldman Sachs Group Inc.
16.12.2014RWE NeutralCredit Suisse Group
15.12.2014RWE NeutralJP Morgan Chase & Co.
17.12.2014RWE buyGoldman Sachs Group Inc.
04.12.2014RWE OutperformBernstein Research
26.11.2014RWE OutperformBernstein Research
21.11.2014RWE OutperformBernstein Research
18.11.2014RWE OutperformBNP PARIBAS
17.12.2014RWE HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
17.12.2014RWE HoldDeutsche Bank AG
16.12.2014RWE NeutralCredit Suisse Group
15.12.2014RWE NeutralJP Morgan Chase & Co.
15.12.2014RWE NeutralMerrill Lynch & Co., Inc.
15.12.2014RWE VerkaufenIndependent Research GmbH
03.12.2014RWE ReduceKepler Cheuvreux
02.12.2014RWE UnderweightHSBC
02.12.2014RWE SellCitigroup Corp.
27.11.2014RWE ReduceKepler Cheuvreux
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für RWE AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr RWE AG St. Analysen
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt leicht im Minus -- Dow schließt nach Fed-Zinsentscheid deutlich stärker -- Russische Regierung verkauft Devisen wegen Rubelverfall -- Samsung, Philips, Fed-Sitzung im Fokus

Fed stimmt Märkte auf kommende Zinserhöhung ein. Präsidentenwahl in Griechenland geht in die zweite Runde. Blackberry will mit dem 'Classic' alte Fans zurückgewinnen. Coeure: Breiter Konsens im EZB-Rat für zusätzliche Maßnahmen. Commerzbank fällt wegen Russland-Sorgen ans DAX-Ende. Obama unterzeichnet Haushalt.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?