MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson (
Wacker Neuson SE) bekommt die Zurückhaltung der europäischen Bauwirtschaft zu spüren. Nach einem schwungvollen Start ins Jahr kühlte das Geschäft im dritten Quartal deutlich ab. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank um 46,5 Prozent auf 20,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der Umsatz legte nur noch leicht um rund zwei Prozent auf 254,5 Millionen Euro zu. Im Neun-Monats-Vergleich ergibt sich dank starker Zuwächse im ersten Halbjahr dennoch ein Plus von knapp zwölf Prozent auf den Rekordwert von 812,6 Millionen Euro.
Am Jahresziel von rund 1,1 Milliarden Euro Umsatz hält Wacker Neuson fest. Das vierte Quartal habe vielversprechend begonnen. "Auch der aktuelle Auftragseingang lässt uns optimistisch auf das vierte Quartal 2012 blicken", sagte Vorstandschef Cem Peksaglam. Besonders das Dienstleistungsgeschäft gewinne an Bedeutung und mache bereits mehr als ein Fünftel des Konzernumsatzes aus.
Wacker Neuson mit Sitz in München beschäftigt weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter und sieht sich als einer der größten Hersteller von Baumaschinen und -geräten. Unter anderem produziert das Unternehmen Bagger, Radlader, Pumpen und Elektrohämmer. Neben der Eigenmarke gehören auch der Baggerhersteller Kramer Allrad und der Radlader-Hersteller Weidemann zu Wacker Neuson./dwi/DP/kja