13.12.2012 14:48
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Zeiss hält Gesamtumsatz trotz Einbruchs in Halbleitersparte stabil

DRUCKEN
    STUTTGART/OBERKOCHEN (dpa-AFX) - Die konjunkturellen Schwankungen im Halbleitergeschäft werden den Optikkonzern Carl Zeiss auch in den nächsten Monaten bremsen. "Momentan fehlen noch die Impulse", sagte Vorstandschef Michael Kaschke am Donnerstag bei der Vorstellung der Bilanz in Stuttgart. Er gehe davon aus, dass sich die Halbleiter den Schwankungen nicht entziehen könnten. Frühestens im Sommer 2013 sei wieder mit Belebung in der wichtigen Sparte zu rechnen, mit der Carl Zeiss im abgelaufenen Geschäftsjahr (30.09.) 967 Millionen Euro und damit 18 Prozent weniger umsetzte. Entsprechend verhalten ist der Ausblick. Der Konzern aus dem ostwürttembegischen Oberkochen rechnet nur mit Umsätzen und Gewinnen auf dem bisherigen Niveau.

 

    Die Optikexperten des Konzerns mit seinen Ende September 24.326 Mitarbeitern (plus 4 Prozent) stellen Apparate her, mit denen die Halbleiterbranche etwa Mikrochips produziert. Der Industriezweig gilt als stark schwankend. So schickte der auf Halbleiter spezialisierte Dax-Konzern (DAX) Infineon (Infineon Technologies) kürzlich 1.100 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

 

    Der Zeiss-Gruppe gelang es aber, die Halbleiterprobleme mit den anderen Säulen im Konzern auszugleichen. Die Gesamterlöse legten mit 4,16 Milliarden Euro sogar leicht zu (plus 2 Prozent). Mit rund einem Viertel Plus auf 495 Millionen Euro zog die Industrielle Messtechnik am stärksten an. Die Medizintechnik mit 984 Millionen Euro Umsatz (plus 15 Prozent) ist für Zeiss inzwischen die stärkste. Auch die Augenoptik, die Fotoobjektive und die Mikroskope hatten Zuwachs.

 

    Beim Gewinn ist das Bild durchwachsen. Das Stiftungsunternehmen gibt generell keine Details zu den Erträgen der einzelnen Sparten bekannt. Kaschke sagte jedoch, dass die Augenoptik "nach Jahren von Verlusten" nun mit der "größten Einzelergebnisverbesserung" wieder eindeutig in den schwarzen Zahlen sei. In der Gruppe standen unter dem Strich 250 Millionen Euro - 37 Prozent weniger. Auch aus dem laufenden Geschäft wurde spürbar weniger gewonnen, vor Zinsen und Steuern kamen 420 Millionen Euro zusammen, das sind 31 Prozent Minus.

 

    Kaschke verwies allerdings auf spürbar gestiegene Investitionen zum Beispiel in Gebäude sowie die Forschung und Entwicklung: Die in Sachwerte wie etwa Infrastruktur gesteckten 289 Millionen Euro sind mehr als eine Verdoppelung des Wertes aus 2010/11. Auch die Ausgaben für die Produkte von morgen (390 Millionen Euro, plus 14 Prozent) müssten beim Vergleich der Gewinngrößen berücksichtigt werden.

 

    Trotz der Aussicht mit stagnierenden Erlösen und Erträgen soll die Stammbelegschaft erhalten bleiben. Die 1052 Leiharbeiter im Konzern - das ist eine relativ geringe Quote von etwa 4 Prozent - müssten aber um ihre Zukunft bei Zeiss bangen, sagte Kaschke. Erst kürzlich habe der Konzern jedoch auch gut 300 Leiharbeiter direkt angestellt./loh/DP/zb

 

Anzeige

Nachrichten zu Infineon AG

  • Relevant
    2
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Infineon AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.10.2017Infineon HaltenDZ BANK
17.10.2017Infineon buyMerrill Lynch & Co., Inc.
16.10.2017Infineon buyCitigroup Corp.
13.10.2017Infineon NeutralGoldman Sachs Group Inc.
13.10.2017Infineon UnderperformBNP PARIBAS
17.10.2017Infineon buyMerrill Lynch & Co., Inc.
16.10.2017Infineon buyCitigroup Corp.
12.10.2017Infineon buyUBS AG
11.10.2017Infineon buyUBS AG
11.10.2017Infineon buyBaader Bank
19.10.2017Infineon HaltenDZ BANK
13.10.2017Infineon NeutralGoldman Sachs Group Inc.
12.10.2017Infineon Equal weightBarclays Capital
11.10.2017Infineon NeutralGoldman Sachs Group Inc.
02.10.2017Infineon HaltenIndependent Research GmbH
13.10.2017Infineon UnderperformBNP PARIBAS
06.10.2017Infineon UnderweightMorgan Stanley
21.07.2017Infineon UnderperformBNP PARIBAS
17.07.2017Infineon UnderweightMorgan Stanley
07.04.2017Infineon UnderweightMorgan Stanley

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Infineon AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX rutscht zum Wochenende unter 13.000 -- US-Börsen mit neuen Rekorden -- Daimler meldet operativen Gewinneinbruch -- Bitcoin klettert über 6.000 Dollar-Marke -- PayPal, Atlassian, Apple im Fokus

Evotec-Aktie bricht ein: Lakewood erhöht Leerverkaufsposition. Siemens Gamesa greift nach Gewinnwarnung durch. EU-Mitarbeiter untersuchen BMW-Büros wegen Kartellverdachts. General Electric verfehlt Gewinnerwartungen. Software AG bleibt hinter Erwartungen zurück. Austausch der Aktiengattung der Linde AG im DAX.

Top-Rankings

Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
KW 42: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Euro am Sonntag
12:00 Uhr
Siemens vor tiefen Einschnitten
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
GeelyA0CACX
Nordex AGA0D655
Allianz840400
Bitcoin Group SEA1TNV9
Varta AGA0TGJ5
Siemens AG723610
E.ON SEENAG99
Amazon906866