28.02.2013 19:40

Senden

Zweite Runde der Vattenfall-Tarifgespräche ohne Ergebnis


    BERLIN (dpa-AFX) - Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die 15.000 Angestellten des Energiekonzerns Vattenfall in Deutschland ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das teilten die Gewerkschaften Verdi, IG Metall und IG BCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) und das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Gewerkschaften lehnten von Vattenfall angebotene Gehaltssteigerungen von 2,2 Prozent und 1,6 Prozent für jeweils zwölf Monate sowie einmalig 200 Euro als zu wenig ab. Zur nächsten Runde treffen sich die Verhandlungskommissionen am 20. März.

    Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und den Ausschluss von Entlassungen bis 2020. Sie kritisierten, Vattenfall habe zum Thema Beschäftigungssicherung kein konkretes Angebot vorgelegt. Diskussionsfähig sei hingegen Vattenfalls Offerte, die Zahl der Auszubildenden auf dem heutigen Niveau von knapp 400 für die kommenden zwei Jahre zu halten.

    Für den 7. März kündigten die Gewerkschaften eine Demonstration vor der Vattenfall-Zentrale in Berlin an. Dann trifft sich dort der Aufsichtsrat.

    Vattenfall betonte, man habe "trotz der schwierigen Situation" in der Energiebranche ein attraktives Angebot vorgelegt. Vattenfall und die gesamte Branche müssten angesichts eines noch schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfelds derzeit die Anstrengungen zur weiteren Konsolidierung fortsetzen./rab/DP/enl

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen