21.12.2012 16:16
Bewerten
 (0)

ROUNDUP2: EnBW-Sparkurs trifft Belegschaft: 1.350 Stellen gestrichen

    KARLSRUHE (dpa-AFX) - Über einen Stellenabbau beim Energiekonzern EnBW ist lange spekuliert worden - jetzt liegen die Fakten auf dem Tisch: Bis Ende 2014 werden 1350 Stellen gestrichen. Darauf habe sich der Vorstand mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, teilte das Unternehmen am Freitag in Karlsruhe mit. Etwa sieben Prozent der rund 20 000 Mitarbeiter werden die EnBW verlassen. Damit folgt der Konzern den Branchenführern Eon und RWE, die einen Personalabbau in ähnlicher Größenordnung umsetzen.

 

    Die Maßnahme ist Teil des Effizienzprojekts "Fokus", mit dem die EnBW bis Ende 2014 die Kosten um rund 750 Millionen Euro senken will, um ihre Bonität zu erhöhen. Es müsse so schnell wie möglich umgesetzt werden, da sich der Konzern unter "unverändert schwierigen energiewirtschaftlichen Rahmen- und Marktbedingungen" bewege. Der drittgrößte deutsche Energieversorger ist mit dem Atomausstieg, bei dem er zwei seiner vier Meiler abschalten musste, in finanzielle Schieflage geraten.

 

    Der Stellenabbau soll bis spätestens Ende 2014 sozialverträglich organisiert werden. Das bedeutet unter anderem, dass freie Stellen nicht wiederbesetzt, Altersteilzeitangebote umgesetzt und Abfindungen gezahlt werden. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter im Support und der Verwaltung. Zudem wurde vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren abzusenken. Der Vorstand wertete die Einigung als "Ausdruck der bei der EnBW traditionell guten Sozialpartnerschaft". Bereits vor einem Jahr hatte die Belegschaft auf eine verabredete Tariferhöhung verzichtet.

 

    Von dem Effizienzprojekt soll der Personalbereich rund ein Drittel - 250 Millionen Euro - erbringen. Zudem sollen Einsparungen etwa durch straffere Verwaltung und Organisation sowie durch günstigeren Einkauf umgesetzt werden. Hier hofft das Unternehmen bereits Ende 2013 die Ziele erreichen zu können. Im März hatte der Vorstand bekanntgegeben, dass bereits 190 Millionen Euro der geplanten 750 Millionen Euro umgesetzt worden sind.

 

    Die Belegschaft der EnBW kann darauf hoffen, glimpflicher davonzukommen als ihre Kollegen bei Eon und RWE. Die Branchenriesen wollen ihren Personalbestand um deutlich mehr als zehn Prozent verkleinern. RWE hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, rund 8000 Stellen abzubauen und dann in diesem Jahr weitere 2400 seiner 72 000 Stellen zur Disposition gestellt. Eon will bis 2015 etwa 11 000 seiner rund 80 000 Stellen streichen./sew/DP/fn

 

Nachrichten zu RWE AG St.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu RWE AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.02.2017RWE overweightMorgan Stanley
13.02.2017RWE overweightMorgan Stanley
10.02.2017RWE Equal weightBarclays Capital
08.02.2017RWE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
07.02.2017RWE ReduceHSBC
20.02.2017RWE overweightMorgan Stanley
13.02.2017RWE overweightMorgan Stanley
03.02.2017RWE buyMerrill Lynch & Co., Inc.
30.01.2017RWE buyJefferies & Company Inc.
30.01.2017RWE OutperformRobert W. Baird & Co. Incorporated
10.02.2017RWE Equal weightBarclays Capital
08.02.2017RWE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
01.02.2017RWE HoldDeutsche Bank AG
16.01.2017RWE Equal-WeightMorgan Stanley
16.01.2017RWE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
07.02.2017RWE ReduceHSBC
25.01.2017RWE ReduceHSBC
13.12.2016RWE UnderweightBarclays Capital
29.11.2016RWE ReduceHSBC
17.11.2016RWE SellUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für RWE AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt in Grün -- US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen -- Gerüchte über Fusion von Sprint und T-Mobile US beflügeln Telekom-Aktie -- Covestro, Kraft Heinz, Unilever im Fokus

TOTAL und OMV sollen helfen: Der Iran hat bei der Ölförderung Großes vor. Schweizerische Nationalbank gibt erneut Milliarden für stabilen Franken aus. Umstrukturierung von Saudi Aramco könnte Riesen-Börsengang verzögern. Borussia Dortmund kann Ergebnis und Umsatz deutlich steigern. Facebook kommt bald auch im Fernsehen - Direktangriff auf YouTube.
Mit welchem Beruf kommt man am ehesten an die Spitze?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So haben sich Apple, SAP, Zalando und Co. entwickelt
Jetzt durchklicken
Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Wer verzeichnet den höchsten Umsatz?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern ist die Korruption besonders hoch
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Die USA fordern von ihren Nato-Verbündeten, wie vereinbart 2 Prozent ihres BIP für das Militär auszugeben. Sollte Deutschland deshalb seine Verteidigungsausgaben erhöhen??
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
GAZPROM PJSC (spons. ADRs)903276
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
Allianz840400
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Unilever N.V.A0JMZB
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
Siemens AG723610
Covestro AG606214
TeslaA1CX3T