28.01.2013 15:20
Bewerten
 (0)

ROUNDUP2: Toyota fährt GM und VW als weltgrößter Autobauer davon

    TOKIO/DETROIT (dpa-AFX) - Toyota (Toyota Motor) ist wieder der größte Autohersteller der Welt. Die Japaner setzten im vergangenen Jahr so viele Autos ab wie niemals zuvor und eroberten damit den Spitzenplatz vom US-Rivalen General Motors zurück. Doch von hinten rauscht bereits Volkswagen (Volkswagen vz) heran und will spätestens im Jahr 2018 die Konkurrenz abhängen.

 

    Bei Toyota erhöhte sich die Zahl der verkauften Fahrzeuge 2012 um 22,6 Prozent auf 9,75 Millionen, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab. 2011 hatte der Konzern den Spitzenplatz wegen der verheerenden Erdbeben- und Tsunamikatastrophe verloren. Davor hatte ein massenhafter Rückruf wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten das Image beschädigt.

 

    Nummer zwei ist aktuell der Opel-Mutterkonzern GM, der im vergangenen Jahr den Absatz um vergleichsweise magere 3 Prozent auf knapp 9,29 Millionen Autos steigerte. GM litt unter einem schwachen Europageschäft mit seiner Tochter Opel. Die Verkäufe schrumpften in der Region um 8 Prozent. Gut lief es dagegen im heimatlichen Nordamerika sowie in China.

 

    Dicht dahinter liegt Europas größter Autohersteller Volkswagen. Die Wolfsburger verkauften im vergangenen Jahr 9,07 Millionen Fahrzeuge und damit rund 11 Prozent mehr als 2011. Allerdings sind in dieser Summe die schweren Lastwagen und Busse der Töchter Scania und MAN noch nicht eingerechnet.

 

    VW will bis zum Jahr 2018 die Führungsposition einnehmen und investiert dafür stark in neue Modelle und Werke. Manche Branchenbeobachter glauben, dass der Sprung an die Spitze schon früher gelingen könnte. Erst im August 2012 hatte der Konzern den Sportwagenbauer Porsche komplett übernommen.

 

    Allerdings geht auch die Schuldenkrise in Europa nicht spurlos an VW vorüber. Bisher kann der Konzern die nachlassende Nachfrage in seiner Heimatregion noch mit enormen Zuwächsen in Amerika, Asien und Osteuropa mehr als ausgleichen. In Westeuropa rutschte der Absatz 2012 um 6,5 Prozent ab, für Deutschland wurde ein Plus von 1,9 Prozent gemeldet.

 

    Doch auch Toyota drückt weiter aufs Gas: Im laufenden Jahr hat sich die Toyota-Gruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu Motor sowie der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, vorgenommen, den weltweiten Absatz auf 9,91 Millionen Fahrzeuge weiter zu steigern.

 

    2012 machte vor allem die starke Nachfrage in den USA sowie in südostasiatischen Nachbarländern die Einbußen in China mehr als wett. Dort war der Absatz erstmals seit 2002 zurückgegangen. Hintergrund sind Boykotte wegen des Streits um eine Inselgruppe im ostchinesischen Meer.

 

    Vor der Automesse in Detroit hatte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh Anfang Januar aber betont, man dürfe nicht allein die Anzahl der verkauften Wagen betrachten. Die Profitabilität sei ebenso entscheidend, um den Erfolg zu messen: "Natürlich geht es auch um Stückzahlen und Absatz. Aber es geht auch um den Ergebnisbeitrag pro Fahrzeug." Betrachte man den reinen Pkw-Absatz ohne Nutzfahrzeuge, sei VW zudem bereits heute der größte Anbieter, meinte Osterloh./das/ln/jap/fn/DP/fn

 

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant
    +
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
21.03.2017Volkswagen vz market-performBernstein Research
21.03.2017Volkswagen vz HoldDeutsche Bank AG
21.03.2017Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
21.03.2017Volkswagen vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
20.03.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
21.03.2017Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
21.03.2017Volkswagen vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
20.03.2017Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
17.03.2017Volkswagen vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
16.03.2017Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
21.03.2017Volkswagen vz market-performBernstein Research
21.03.2017Volkswagen vz HoldDeutsche Bank AG
16.03.2017Volkswagen vz HoldDeutsche Bank AG
15.03.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
14.03.2017Volkswagen vz market-performBernstein Research
20.03.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
15.03.2017Volkswagen vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
03.03.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.02.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.02.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich im Plus -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- RATIONAL und Rheinmetall erhöhen Dividende -- freenet, CTS, United Internet, Commerzbank im Fokus

CS erwägt angeblich Kapitalerhöhung statt IPO der Schweiz-Tochter. Chinesen sichern sich größeres Stück an der Deutschen Bank. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken. Mega-Dividende: Die reichste Frau Deutschlands wird noch reicher. Commerzbank rechnet mit Abwertung des Britischen Pfunds.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Apple Inc.865985
Nordex AGA0D655
SAP SE716460
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
MediGene AGA1X3W0
BASFBASF11
BMW AG519000
Deutsche Lufthansa AG823212
Volkswagen St. (VW)766400