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17.10.2012 21:54

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RAMSCH IN DER EUROZONE

Rating: S&P senkt Kreditwürdigkeit von Zypern um gleich drei Noten


Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit von Zypern um gleich drei Stufen gesenkt.

Die Bonitätsnote werde von bisher "BB" auf nur noch "B" reduziert, teilte S&P am Mittwoch in London mit. Die Bewertung werde sogar noch auf eine weitere Herabstufung überprüft. Zypern hat von den Ländern der Eurozone nach Griechenland bei S&P die schlechteste Note.

    Die Regierung habe bis jetzt noch kein Hilfspaket mit der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank (EZB) ausgehandelt, begründete S&P die Entscheidung. Gleichzeitig seien die Risiken gestiegen. Die im Februar 2013 anstehenden Präsidentschaftswahlen dürften, so S&P, für das Zögern der Regierung verantwortlich sein. Zypern leide jedoch unter einer schlimmen Bankenkrise und den ausbleibenden Spar- und Reformanstrengungen der Regierung.

  Das Land leidet auch unter der engen Verflechtung seines Bankensektors mit dem griechischen Bankensektor. Die sehr schlechte Bewertung der Kreditwürdigkeit dürfte die Finanzierung des Landes über die Märkte noch mehr erschweren.

    LONDON (dpa-AFX)

Diese europäischen Länder haben Ramschstatus:

 

Platz 7: Irland

Den Auftakt zum Rating macht Irland, welches aktuell nur von Moody's auf Ramsch-Niveau, das heißt unterhalb des Investment Grade, eingestuft wird. Moody’s hält es für möglich, dass Irland seine Schuldenprobleme nicht aus eigener Kraft in den Griff bekommen wird und in Zukunft weitere Unterstützung der EU benötigt. Zuletzt hebte S&P den Ausblick Irlands auf "stabil".

Bildquellen: iStock/creisinger

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