Die Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) sowie Fitch Ratings haben sich die beiden deutschen Versorger RWE und E.ON vorgenommen. S&P senkte die langfristige Bonitätsbewertung beider Konzern um jeweils eine Stufe, während Fitch nur den Daumen über RWE senkte, E.ON aber verschonte.
In einem schwierigen Marktumfeld und wegen der unter Druck geratenen Profitabilität habe sich das Risikoprofil beider Konzerne abgeschwächt, begründete S&P die Abstufung. Bei RWE kritisierte die Agentur zudem die mangelhaften Erfolge bei den geplanten Beteiligungsverkäufen.
RWE reagierte bereits auf die Schritte der Bonitätsprüfer und versuchte, die Wogen zu glätten. Die Stärkung der Finanzkraft bleibe auch nach den Abstufungen im Fokus des Konzerns. Das vor gut einem Jahr angekündigte Maßnahmenpaket werde weiter konsequent umgesetzt, die dazugehörigen Kapitalmaßnahmen seien bereits realisiert worden und auch der Verkauf von Unternehmensteilen sei auf einem guten Weg, sagte RWE-Finanzvorstand Rolf Pohlig.
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July 27, 2012 12:06 ET (16:06 GMT)
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