21.02.2013 15:31
Bewerten
 (0)

Razzia bei insolventem Baukonzern IBG in drei Bundesländern

    KIEL (dpa-AFX) - Bei einer Razzia in drei Bundesländern sind neun Objekte des insolventen Baukonzerns IBG durchsucht worden. Die beiden ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf und ein Steuerberater säßen in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Kiel am Donnerstag mit. Die Durchsuchungen mit 45 Beamten fanden am Mittwoch in Schleswig-Holstein, Bayern und Nordrhein-Westfalen statt.

 

    Es bestehe der dringende Verdacht, dass die Beschuldigten Zahlungen in Höhe von zwei Millionen Euro an eine von ihnen beherrschte weitere Firma veranlässt hätten, ohne dass hierfür Gegenleistungen erbracht worden seien, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Dies sei vor der Insolvenz passiert. Die Firmen der IBG Unternehmensgruppe stehen seit dem 5. November 2012 unter Insolvenzverwaltung.

 

    Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs, der Steuerhinterziehung, der Insolvenzverschleppung und des Verstoßes gegen das Bauforderungssicherungsgesetz. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaften der IBG-Gruppe sollen sich auf bis zu 50 Millionen Euro belaufen.

 

    Betroffen seien bundesweit etwa 670 Bauvorhaben. Die Zahl der Bauherren, deren Bauten zwar fertig sind, die aber noch Gewährleistungsansprüche besitzen, liege bei etwa 6300. Handwerkern und Lieferanten schuldete die IBG damals zwölf Millionen Euro. Von den ursprünglich 150 Mitarbeitern sind nach den Angaben maximal ein Dutzend noch mit der Insolvenz beschäftigt./mho/DP/sf

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt -- US-Justiz bestätigt Milliarden-Vergleich mit Deutscher Bank -- Unternehmen warnen Trump vor Handelskrieg mit Peking -- Ethihad: Keine Beteiligung an Lufthansa -- ASML im Fokus

Von Goldman Sachs bis Deutsche Bank: Das haben Geldhäuser laut einer Studie mit Kim Jong-Un und der Mafia gemeinsam. Rocket Internet will 2017 drei Beteiligungen in die Gewinnzone bringen. Deutsche Inflation auf höchstem Stand seit Juli 2013. Bringt Kia einen Tesla-Konkurrenten unters Volk?
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Bayer BAY001
Deutsche Lufthansa AG 823212
E.ON SE ENAG99
Commerzbank CBK100
Nordex AG A0D655
Apple Inc. 865985
Deutsche Telekom AG 555750
Allianz 840400
BMW AG 519000
Zalando ZAL111
Siemens AG 723610