20.06.2012 10:12
Bewerten
 (0)

Rechtsgespräch mit Richtern im Gribkowsky-Prozess

    MÜNCHEN (dpa-AFX) - Im Schmiergeldprozess gegen den früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky haben sich die Richter am Mittwoch mit dem Staatsanwalt und den Verteidigern an einen Tisch gesetzt. Unmittelbar nach Prozessauftakt vor dem Münchner Landgericht zogen sie sich zu einem Rechtsgespräch hinter verschlossenen Türen zurück. Gespräche zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigern hatten zuvor kein Ergebnis gebracht, wie der Vorsitzende Richter Peter Noll sagte.

 

    Auch ein Geständnis von Gribkowsky gab es offenbar bislang nicht. Da die Anwälte in der vergangenen Woche überraschend um ein Gespräch mit dem Staatsanwalt gebeten hatten, war spekuliert worden, dass Gribkowsky kurz vor dem Urteil doch noch auspackt. Vor allem mit einer Aussage gegen Formel 1-Boss Bernie Ecclestone hätte er möglicherweise punkten können. Von ihm soll Gribkowsky beim Verkauf der Formel 1-Anteile der BayernLB 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld erhalten haben. Deshalb steht er seit acht Monaten wegen Bestechlichkeit, Steuerhinterziehung und Untreue vor Gericht./dwi/DP/stb

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Türkei bringt sich als Deutsche-Bank-Käufer ins Spiel -- Commerzbank: 10.000 Stellen weg? -- Opec einigt sich auf Fördergrenze -- Air Berlin im Fokus

Lufthansa-Aktie schwächster DAX-Wert: Air Berlin-Deal und Ölpreisrally belasten. Deutsche Arbeitslosenquote im September leicht rückläufig. SAP investiert in neue Produkte für vernetzte Firmen. Institut: London soll Schweigen über Brexit lüften. VW-Chef Müller macht sich Sorgen über US-Strafzahlungen.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?